23 items on »typolis:« tagged with
»zeitgeist«
2006.04.10, 18:06
Gemeinsamkeiten
In Zeiten vor der WM ist nicht ungewöhnlich Fußball zu vergleichen, mit Kleinigkeiten, sozialen Kisten, Großem und natürlich mit allem und jeden. Ach.
Was haben Matthias Platzeck und Jürgen Klinsmann gemeinsam, außer in der Vergangenheit die schwierige Aufgabe zwei alte, traditionsschwangere Teams wie die Nationalmannschaft oder die SPD wieder auf die Siegerstraße zurückzuführen?
Sie haben in den letzten Tagen die "schwierigste Entscheidung ihres Leben getroffen." Die Auswirkungen beider Entscheidungen sind allerdings nicht zu vergleichen. Während Klinsi mit seiner mutigen Entscheidung allen klar machte, dass er es ernst meint, verdammt ernst, mit dem neuen Weg und dem Willen und allem Pi Pa und Po, hat Platze das Handtuch geworfen und der Grund ist der ehrlichste und verständigste schlechthin. Platze kann nicht mehr, die Gesundheit. Zuviel Stress hat den Hoffnungsschimmer am Polithimmel der SPD in die Knie gezwungen und da wäre doch wieder eine Parallele zwischen der SPD und der Nationalmannschaft. In der Nationalmannschaft macht man sich durchaus Sorgen, ob die jungen Wilden dem öffentlichen Druck gewachsen sind und in der SPD scheitert der "junge" Nachwuchs an dem Stress, den sein Amt als Parteivorsitzender mit sich brachte.
(Anmerkung: Platze als Spitzname ist keinesfalls abwertend gemeint, im Gegenteil.)
Ist das Deutschland, wo ein alter Haudegen wie Münte den Parteivorsitz wegen einer unachtsamen Lapalie wegschmeißt und der Jungspunt am Aufgeschulterten zerknickt? Nicht weil ihm das Rückgrat bricht, nein wegen eines Gehörsturzes und eines Nervenzusammenbruchs. Der Willy hätte sich da einfach zwei Wochen in seine Kanzlerwohnung verkrochen und drei Paletten Rotwein gesoffen. Heute beruft man eine Pressekonferenz ein und verkündet die "schwerste Entscheidung des Lebens." Die kann so oder so ausfallen.
Was haben Matthias Platzeck und Jürgen Klinsmann gemeinsam, außer in der Vergangenheit die schwierige Aufgabe zwei alte, traditionsschwangere Teams wie die Nationalmannschaft oder die SPD wieder auf die Siegerstraße zurückzuführen?
Sie haben in den letzten Tagen die "schwierigste Entscheidung ihres Leben getroffen." Die Auswirkungen beider Entscheidungen sind allerdings nicht zu vergleichen. Während Klinsi mit seiner mutigen Entscheidung allen klar machte, dass er es ernst meint, verdammt ernst, mit dem neuen Weg und dem Willen und allem Pi Pa und Po, hat Platze das Handtuch geworfen und der Grund ist der ehrlichste und verständigste schlechthin. Platze kann nicht mehr, die Gesundheit. Zuviel Stress hat den Hoffnungsschimmer am Polithimmel der SPD in die Knie gezwungen und da wäre doch wieder eine Parallele zwischen der SPD und der Nationalmannschaft. In der Nationalmannschaft macht man sich durchaus Sorgen, ob die jungen Wilden dem öffentlichen Druck gewachsen sind und in der SPD scheitert der "junge" Nachwuchs an dem Stress, den sein Amt als Parteivorsitzender mit sich brachte. (Anmerkung: Platze als Spitzname ist keinesfalls abwertend gemeint, im Gegenteil.)
Ist das Deutschland, wo ein alter Haudegen wie Münte den Parteivorsitz wegen einer unachtsamen Lapalie wegschmeißt und der Jungspunt am Aufgeschulterten zerknickt? Nicht weil ihm das Rückgrat bricht, nein wegen eines Gehörsturzes und eines Nervenzusammenbruchs. Der Willy hätte sich da einfach zwei Wochen in seine Kanzlerwohnung verkrochen und drei Paletten Rotwein gesoffen. Heute beruft man eine Pressekonferenz ein und verkündet die "schwerste Entscheidung des Lebens." Die kann so oder so ausfallen.2006.11.17, 11:17
Nahrungsmittelunsicherheit
Wie einfach man doch Probleme lösen kann, wenn nur weiß wie. Wie immer ein schillerndes Vorbild sind die USA.
Da stellt also das Landwirtschaftsministerium in Washington den alljährlichen Hungerbericht vor [tagesschau.de] und packt das theamtisierte Übel gleich beim Schopf und schafft es ab. So einfach geht das. Ab jetzt gibt es in den USA also keinen "Hunger" mehr, sondern nur noch "Nahrungsmittelunsicherheit". Das war ja einfach. Auf diese Weise lassen sich wunderbar die gravierenden Probleme der Menschheit lösen. Der Hunger in Afrika, der jährlich tausenden Menschen das Leben kostet ist jetzt nicht mehr der Hunger, sondern einfach, in Anlehnung an das amerikanische Erfolgsmodel, "Nahrungsmittelunauffinbarkeit". Klingt doch gleich viel besser. Das wäre also geschafft. Welches Problem könnte man als nächstes lösen. Wie wäre es mit dem "Irak-Krieg", hm das ist schwer, wie wäre es mit "teilweiser Sicherheitsunsicherheit" oder "Lebenserhaltungsverlustsituation"? Könnte gehen. So, ein Problem lösen wir noch, ein deutsches, wie wäre es mit "Abschiebung"? "Heimatzurückerhaltungchance" wäre doch super.
Also, ein kleines Resumee:
Da stellt also das Landwirtschaftsministerium in Washington den alljährlichen Hungerbericht vor [tagesschau.de] und packt das theamtisierte Übel gleich beim Schopf und schafft es ab. So einfach geht das. Ab jetzt gibt es in den USA also keinen "Hunger" mehr, sondern nur noch "Nahrungsmittelunsicherheit". Das war ja einfach. Auf diese Weise lassen sich wunderbar die gravierenden Probleme der Menschheit lösen. Der Hunger in Afrika, der jährlich tausenden Menschen das Leben kostet ist jetzt nicht mehr der Hunger, sondern einfach, in Anlehnung an das amerikanische Erfolgsmodel, "Nahrungsmittelunauffinbarkeit". Klingt doch gleich viel besser. Das wäre also geschafft. Welches Problem könnte man als nächstes lösen. Wie wäre es mit dem "Irak-Krieg", hm das ist schwer, wie wäre es mit "teilweiser Sicherheitsunsicherheit" oder "Lebenserhaltungsverlustsituation"? Könnte gehen. So, ein Problem lösen wir noch, ein deutsches, wie wäre es mit "Abschiebung"? "Heimatzurückerhaltungchance" wäre doch super.
Also, ein kleines Resumee:
- Wir haben den Hunger in Afrika abgeschafft. Wir müssen uns nur noch um den banale Missstand der Nahrungsmittelunauffinbarkeit kümmern.
- Der Irak-Krieg hat sich in das handbare Problemchen der Lebenserhaltungsverlustsituation gewandelt
- und in Deutschland gibt es keine Abschiebung mehr, sondern nur noch das Menschenliebende Heimatzurückerhaltungchance-Programm.
2006.03.22, 16:41
Die Nation auf der Bank
Es sind nur noch wenige Wochen bis zur WM. Die Aufregung steigt und direkt proportional zur Vorfreude anderer Länder auf dieses Ereignis, steigt im Land der Dichter und Denker die Hysterie.
Natürlich ist die Angst berechtigt wenn vor diesem Großereignis unsere Nationalmannschaft schwächelt. Das Gastgeber-Team ist schließlich mitverantwortlich für die Stimmung während der WM. Man überlege sich nur einmal wie die EM in Portugal verlaufen wäre, bezogen auf das Zuschauerinteresse, wenn Portugal in der Vorrunde ausgeschieden wäre. Uiuiui.
Die Nationalmannschaft durchlebt gerade ein Tief, was bei einer derart jungen Truppe mehr als normal ist. Nur leider ist das der Öffentlichkeit recht wurscht. Sie will die Mannschaft Klinsmanns Reichsadler gleich von Triumph zu Triumph flattern sehen. Was auch sonst. Und was passiert nun, wo das Projekt WM-Sieg (d'runter geht nix) leicht, zwinker, zwinker, gefährdet ist? Das, was immer passiert: Jeder weiß alles besser. Eine ganze Nation auf der Trainerbank. Überall Fachleute. Als ob es von denen nicht schon genug gäbe.
Da kann man sich auf bestimmte Dinge verlassen. Die Bild z.B. macht es dem Team vom Klinsi vor und schwebt Reichsadler gleich von Anti-Klinsi zu Anti-Klinsi Kampagne. Und wer springt nicht gerne auf einen Zug auf, der nicht gewillt ist zu stoppen – koste es was es wolle? Getreu dem Motto unseres Innenministers: Krakel vorher, wenn's schiefgeht bist du dann raus aus dem Schneider. Super. Also machen wir es so, wie wir kleines defätistisches Völkchen, es uns immer selbst machen, schön mies. Warum auch anders? Warum nicht einfach mal freuen? Hm. Vielleicht ne Option? Aber, naja - man fürchtet sich in Deutschland ja schon davor auf das falsche Pferd zu setzten, oder ins offene Messer zu laufen, wieder zwinkerzwinker.
Aber was ist die Lösung? Vielleicht sollten wir nicht alle auf die Bank, sondern auf die Couch? Woody Allen hilft das ja manchmal – wir Land-Neurotiker. Tja, und heute Abend geht es gegen unsere Befreier. Vielleicht werden wir ja wieder befreit, vom Formtief, und hauen die US-Boys, schon wieder zwinkerzwinker, so vom Platz, dass ihr Flieger zurück gar keine Startbahn braucht, um abzuheben. Vielleicht.
Zum Spiel gegen die USA
Natürlich ist die Angst berechtigt wenn vor diesem Großereignis unsere Nationalmannschaft schwächelt. Das Gastgeber-Team ist schließlich mitverantwortlich für die Stimmung während der WM. Man überlege sich nur einmal wie die EM in Portugal verlaufen wäre, bezogen auf das Zuschauerinteresse, wenn Portugal in der Vorrunde ausgeschieden wäre. Uiuiui.
Die Nationalmannschaft durchlebt gerade ein Tief, was bei einer derart jungen Truppe mehr als normal ist. Nur leider ist das der Öffentlichkeit recht wurscht. Sie will die Mannschaft Klinsmanns Reichsadler gleich von Triumph zu Triumph flattern sehen. Was auch sonst. Und was passiert nun, wo das Projekt WM-Sieg (d'runter geht nix) leicht, zwinker, zwinker, gefährdet ist? Das, was immer passiert: Jeder weiß alles besser. Eine ganze Nation auf der Trainerbank. Überall Fachleute. Als ob es von denen nicht schon genug gäbe.
Da kann man sich auf bestimmte Dinge verlassen. Die Bild z.B. macht es dem Team vom Klinsi vor und schwebt Reichsadler gleich von Anti-Klinsi zu Anti-Klinsi Kampagne. Und wer springt nicht gerne auf einen Zug auf, der nicht gewillt ist zu stoppen – koste es was es wolle? Getreu dem Motto unseres Innenministers: Krakel vorher, wenn's schiefgeht bist du dann raus aus dem Schneider. Super. Also machen wir es so, wie wir kleines defätistisches Völkchen, es uns immer selbst machen, schön mies. Warum auch anders? Warum nicht einfach mal freuen? Hm. Vielleicht ne Option? Aber, naja - man fürchtet sich in Deutschland ja schon davor auf das falsche Pferd zu setzten, oder ins offene Messer zu laufen, wieder zwinkerzwinker.
Aber was ist die Lösung? Vielleicht sollten wir nicht alle auf die Bank, sondern auf die Couch? Woody Allen hilft das ja manchmal – wir Land-Neurotiker. Tja, und heute Abend geht es gegen unsere Befreier. Vielleicht werden wir ja wieder befreit, vom Formtief, und hauen die US-Boys, schon wieder zwinkerzwinker, so vom Platz, dass ihr Flieger zurück gar keine Startbahn braucht, um abzuheben. Vielleicht.
Zum Spiel gegen die USA
2006.04.14, 15:49
Das ist mir suspex.
Am I allowed to find this gut? Fragt sich manch ein zartes Pflänzchen, wenn es sich doch einfach nur die richtigen Sachen anhören will, aber nicht mit dem nötigen Interkulturellen-Pop-Kontext vertraut ist. Aber da gibt es sicher Auswege.
Eines Nachts bin ich schweißgebadet aufgewacht, ich hatte einen Alptraum: Das Musikmagazin Spex hatte sich aus seinen unsagbar miesen Verkaufszahlen zum Powerseller Nummer 1 erhoben, so dass sogar die Poprocky zitterte. Jeder wusste was er zu hören hatte und was nicht. Jetzt rannten alle der wirklich richtigen Sau durch die Stadt nach. Ich konnte es kaum ertragen, also wachte ich auf, im Glauben der Traum sei vorbei. Ich ging zum Schrank, griff ohne hinzusehen hinein, um mein durchnässtes T-Shirt zu wechseln. Ich zog das neue an, drehte mich zum Spiegel und erschrak fürchterlich, ich trug ein "Stefanie Hertel" Fan-Shirt. Jetzt erwachte ich wirklich.
Was sollte mir dieser Traum sagen? Ist es so schwer dem Fancyfaschismus zu entkommen? Was muss man mögen und was nicht, oder ist das alles einfach nur gequirrlte Scheiße, wie schon Warlock, damals noch mit Frontfrau Doro Pesch sang:
"All we are, all we are. We are all, all we need."
Mit dem Song hatte ich in der sechsten Klasse den internen Charts-Wettbewerb zum zweiten Mal hintereinander gewonnen. Mein erster Treffer in der 5. war noch Joan Jett and the Blackhearts mit "I love Rock'n'Roll". Ich hätte damals nie gedacht, dass meine Strähne reißen könnte. Als ich im Jahr darauf mit den Ärzten baden ging, war ich am Boden zerstört. Abzutreten ist nie einfach, das weiß jeder Titan.
Aber nicht nur damit musste ich mich abfinden. Später fiel ich komplett auf die Schnauze als ich es mit "The Gentle Art of making Enemies" von Faith no more nocheinmal probierte. Nicht jedes Comeback ist von Erfolg gekrönt, siehe die Stones.
Die paar Millionen verkauften Platten und ausverkauften Stadien. Wer fragt da schon nach den Trombosestrümpfen die Keith auf Transatlantikflügen trägt, damit sein Klumpblut nicht doch noch schafft, was das Heroin nicht hingekriegt hat.
Wo liegt also der Hund begraben, der richtig betonte? Sicher nicht auf dem Friedhof Père Lachaise, da liegt ein anderer Hund, der die Unverschämtheit besaß, sich nach seinem Tod an pubertierende Spätzünderhippies ausverkaufen zu lassen. Das hätte er nicht tun dürfen. Jetzt liegt er da, dass Würstchen und hat sich die Streetcredibility gehörig versaut. Dabei wollte man ihn doch einfach nur ein bißchen durch die Straßen treiben. Da bleibt also nicht viel übrig, vom Teenie-Shiny-Glanz der Coolness und so wirklich schlauer bin ich immernoch nicht. Naja, wenigstens ist das neue Yeah Yeah Yeahs Album saugut und der Titel passt auch irgendwieahaa.

Viel gibt es da nicht mehr zu sagen, außer vielleicht – Jeder braucht irgendwann ein Gebet.
Eines Nachts bin ich schweißgebadet aufgewacht, ich hatte einen Alptraum: Das Musikmagazin Spex hatte sich aus seinen unsagbar miesen Verkaufszahlen zum Powerseller Nummer 1 erhoben, so dass sogar die Poprocky zitterte. Jeder wusste was er zu hören hatte und was nicht. Jetzt rannten alle der wirklich richtigen Sau durch die Stadt nach. Ich konnte es kaum ertragen, also wachte ich auf, im Glauben der Traum sei vorbei. Ich ging zum Schrank, griff ohne hinzusehen hinein, um mein durchnässtes T-Shirt zu wechseln. Ich zog das neue an, drehte mich zum Spiegel und erschrak fürchterlich, ich trug ein "Stefanie Hertel" Fan-Shirt. Jetzt erwachte ich wirklich.
Was sollte mir dieser Traum sagen? Ist es so schwer dem Fancyfaschismus zu entkommen? Was muss man mögen und was nicht, oder ist das alles einfach nur gequirrlte Scheiße, wie schon Warlock, damals noch mit Frontfrau Doro Pesch sang:
"All we are, all we are. We are all, all we need."
Mit dem Song hatte ich in der sechsten Klasse den internen Charts-Wettbewerb zum zweiten Mal hintereinander gewonnen. Mein erster Treffer in der 5. war noch Joan Jett and the Blackhearts mit "I love Rock'n'Roll". Ich hätte damals nie gedacht, dass meine Strähne reißen könnte. Als ich im Jahr darauf mit den Ärzten baden ging, war ich am Boden zerstört. Abzutreten ist nie einfach, das weiß jeder Titan.
Aber nicht nur damit musste ich mich abfinden. Später fiel ich komplett auf die Schnauze als ich es mit "The Gentle Art of making Enemies" von Faith no more nocheinmal probierte. Nicht jedes Comeback ist von Erfolg gekrönt, siehe die Stones.
Wo liegt also der Hund begraben, der richtig betonte? Sicher nicht auf dem Friedhof Père Lachaise, da liegt ein anderer Hund, der die Unverschämtheit besaß, sich nach seinem Tod an pubertierende Spätzünderhippies ausverkaufen zu lassen. Das hätte er nicht tun dürfen. Jetzt liegt er da, dass Würstchen und hat sich die Streetcredibility gehörig versaut. Dabei wollte man ihn doch einfach nur ein bißchen durch die Straßen treiben. Da bleibt also nicht viel übrig, vom Teenie-Shiny-Glanz der Coolness und so wirklich schlauer bin ich immernoch nicht. Naja, wenigstens ist das neue Yeah Yeah Yeahs Album saugut und der Titel passt auch irgendwieahaa.

Viel gibt es da nicht mehr zu sagen, außer vielleicht – Jeder braucht irgendwann ein Gebet.
2006.07.14, 17:22
Das dynamische Duo
Unser Nachbarland Polen wird seit kurzem von den Kaczyńskis regiert. Mit ihnen weht ein neuer Wind durch die auswärtigen Beziehungen. Heute wurde Jaroslaw Kaczynski von seinem Bruder Lech, dem Staatspräsidenten, als neuer Ministerpräsident Polens vereidigt. Kritiker befürchten nun die Allmacht der rechts-konservativen Zwillinge und eine EU-feindliche Politik.
Was gibt es noch über die Brüder Kaczyński zu sagen? Außer das sie nicht verwandt und verschwägert sind mit dem Unabomber. Obwohl dieser auch Kaczynski heißt, Ted Kaczynski und ebenfalls aus Polen stammt. Aber das ist nur ein Zufall. Auffällig ist allerdings die Ähnlichkeit zu einem deutschen Politiker, der in der letzten Zeit immer wieder auffällig wurde. Die Frage ist nur, ob die Zwillinge mit der politischen Ausrichtung des Deutschen einverstanden sind? Schließlich bewegt er sich auf der anderen Seite des politischen Spektrums - die linke Socke.
Doch was ist, wenn der Oskar nun der unbekannte, der verstoßene, der deutsche Bruder der Beiden ist und seine linke Gesinnung nur ein stilles, zaghaftes Aufbegehren gegen die Familie, die poilitischen Senkrechtstarter, in deren Schatten er sich womöglich fühlt wie ein Rohrkrepierer? Ein klassischer Emilio Estevez, der seinen berühmten Namen gegen einen unbekannten eintauschte und in den tiefen der Naja-Filme verschwand. Außer Rhea M (aka. Maximum Overdrive), The Outsiders und natürlich Men at Work an der Seite seines Bruders Charlie. So verschwand ja auch Oskar in den tiefen der Naja-Parteien, wie der WASG oder der Linkspartei. Wer weiß, wer weiß?
Hoffentlich bekommen die Beiden das jetzt nicht in den falschen Hals, wie es mit einem TAZ-Artikel geschah, sonst muss sich Angela noch für Zynthetik entschuldigen. Das hätte seinen Reiz, wäre jedoch recht seltsam und befremdlich. Wie man in Bayern so schön sagt, nein, nicht wenn das Arscherl brummt ist das Herzerl g'sund, sondern: Nix für ungut.
-> Hier der TAZ-Artikel
Was gibt es noch über die Brüder Kaczyński zu sagen? Außer das sie nicht verwandt und verschwägert sind mit dem Unabomber. Obwohl dieser auch Kaczynski heißt, Ted Kaczynski und ebenfalls aus Polen stammt. Aber das ist nur ein Zufall. Auffällig ist allerdings die Ähnlichkeit zu einem deutschen Politiker, der in der letzten Zeit immer wieder auffällig wurde. Die Frage ist nur, ob die Zwillinge mit der politischen Ausrichtung des Deutschen einverstanden sind? Schließlich bewegt er sich auf der anderen Seite des politischen Spektrums - die linke Socke.
Doch was ist, wenn der Oskar nun der unbekannte, der verstoßene, der deutsche Bruder der Beiden ist und seine linke Gesinnung nur ein stilles, zaghaftes Aufbegehren gegen die Familie, die poilitischen Senkrechtstarter, in deren Schatten er sich womöglich fühlt wie ein Rohrkrepierer? Ein klassischer Emilio Estevez, der seinen berühmten Namen gegen einen unbekannten eintauschte und in den tiefen der Naja-Filme verschwand. Außer Rhea M (aka. Maximum Overdrive), The Outsiders und natürlich Men at Work an der Seite seines Bruders Charlie. So verschwand ja auch Oskar in den tiefen der Naja-Parteien, wie der WASG oder der Linkspartei. Wer weiß, wer weiß?
Hoffentlich bekommen die Beiden das jetzt nicht in den falschen Hals, wie es mit einem TAZ-Artikel geschah, sonst muss sich Angela noch für Zynthetik entschuldigen. Das hätte seinen Reiz, wäre jedoch recht seltsam und befremdlich. Wie man in Bayern so schön sagt, nein, nicht wenn das Arscherl brummt ist das Herzerl g'sund, sondern: Nix für ungut.-> Hier der TAZ-Artikel
2006.04.28, 17:37
Free the Sign and the rest will follow?
In Baden-Württemberg findet gerade eine Offensive gegen den Gebrauch faschistischer Symbole, im speziellen den Gebrauch des Hakenkreuzes, statt. In welchem Zusammenhang das Symbol verwendet wird ist dabei nicht einmal sekundär von Bedeutung. Selten wird die bigotte Mainstreamverarbeitung der Vergangenheit besser auf den Punkt gebracht.
Kaum vorstellbar, das der Verband der Verfolgten des Naziregimes (VNN) wegen Verstoßes gegen das Gesetz § 86a des Strafgesetzbuches, ins Blickfeld Stuttgarter Ermittler gerät. Unfassbar, aber wahr. Eine Argumentation der Ermittler ist folgende: Man möchte den Gebrauch des Hakenkreuzes, egal in welcher Form, unterbinden, um zu vermeiden dass man sich in der Öffentlichkeit wieder an das Symbol gewöhnt.
Diese Argumentation legt eine Verarbeitungsstrategie offen, die nicht an einer Verarbeitung im Sinne einer aktiven Konfrontation oder einer vielleicht kontroversen Auseinandersetzung interessiert ist, sondern einer stumpfen Dämonisierung: Man ist in diesem Land gegen Nazis weil man das halt ist und nicht, weil man begriffen hat, was es bedeutet für sie zu sein. Eine aktive, bewußte Konfronation könnte ja unangenehm werden. So scheint es zumindest. Es ist eben leichter zu sagen, der Adolf war das Böse. Also sind wir halt mal dem Bösen verfallen und gut ist. Darf halt nicht mehr passieren. Das der Kerl ein Mensch war und gleichzeitig ein gewählter Politiker, macht das Ganze natürlich etwas ungemütlicher. Aber so war es nun einmal.
Indem man ein Symbol das eigentlich viel älter ist stigmatisiert und verbannt löst man kein Problem, sondern schafft im Gegenteil viele neue. Aber vielleicht geht es mal wieder nicht um die Lösung von Problemen, sondern nur um den schönen Schein. Bravo. Hauptsache die Autobahnen sind fein geteert.
Kaum vorstellbar, das der Verband der Verfolgten des Naziregimes (VNN) wegen Verstoßes gegen das Gesetz § 86a des Strafgesetzbuches, ins Blickfeld Stuttgarter Ermittler gerät. Unfassbar, aber wahr. Eine Argumentation der Ermittler ist folgende: Man möchte den Gebrauch des Hakenkreuzes, egal in welcher Form, unterbinden, um zu vermeiden dass man sich in der Öffentlichkeit wieder an das Symbol gewöhnt.
Diese Argumentation legt eine Verarbeitungsstrategie offen, die nicht an einer Verarbeitung im Sinne einer aktiven Konfrontation oder einer vielleicht kontroversen Auseinandersetzung interessiert ist, sondern einer stumpfen Dämonisierung: Man ist in diesem Land gegen Nazis weil man das halt ist und nicht, weil man begriffen hat, was es bedeutet für sie zu sein. Eine aktive, bewußte Konfronation könnte ja unangenehm werden. So scheint es zumindest. Es ist eben leichter zu sagen, der Adolf war das Böse. Also sind wir halt mal dem Bösen verfallen und gut ist. Darf halt nicht mehr passieren. Das der Kerl ein Mensch war und gleichzeitig ein gewählter Politiker, macht das Ganze natürlich etwas ungemütlicher. Aber so war es nun einmal.
Indem man ein Symbol das eigentlich viel älter ist stigmatisiert und verbannt löst man kein Problem, sondern schafft im Gegenteil viele neue. Aber vielleicht geht es mal wieder nicht um die Lösung von Problemen, sondern nur um den schönen Schein. Bravo. Hauptsache die Autobahnen sind fein geteert.
2006.06.21, 15:49
Beware the WM-Flair, er ist unter uns!
Kaum flutscht das Stöckchen ein wenig aus dem Popo eines jeden Deutschen wird schon wieder draufgehauen. Und so fragt der Feulleton und die Presse und einfach jeder nüchterne Journalist, ist das denn Okay? so mit den Flaggen und dem Spaß und dem Suff? Und das zurecht, denn ...
Er ist immernoch unter uns. In tausenden Facetten, Abwandlungen und Formen. Da muß man einfach nachhaken und nachfragen. Und das tut die deutsche Presse auch. Jeden Tag. Jeden der vor das Mikro stolpert: "Dürfen wir das? Ist uns das erlaubt?" Schließlich sind wir einst dem Bösen verfallen und daran müssen wir ja immer denken. Dabei kann man nicht lächeln. Aber das tut gerade jeder. Sind wir wieder kurz davor unserer Demokratie den Laufpass zu geben? Muss Guido Knopp ins Exil, um von dort der deutschen Unterschicht mit gezielter Knoppagande ein fundiertes Halbwissen, mit nachgestellten Szenen, zu liefern um einen, diesesmal funktionierenden, Widerstand aufbauen zu können?
Ne, oder? Ist ja nur Fußball. Aber nachfragen kann man ja mal. Auch wenn jeder zweite ausländische Korrespondent schon genervt mit den Augen rollt und sagen will: "Ja, ihr dürft das, ist schon okay."
Eigentlich wollte ich nur diese Zauberhafte Seite vorstellen: Hitler Cats
Er ist immernoch unter uns. In tausenden Facetten, Abwandlungen und Formen. Da muß man einfach nachhaken und nachfragen. Und das tut die deutsche Presse auch. Jeden Tag. Jeden der vor das Mikro stolpert: "Dürfen wir das? Ist uns das erlaubt?" Schließlich sind wir einst dem Bösen verfallen und daran müssen wir ja immer denken. Dabei kann man nicht lächeln. Aber das tut gerade jeder. Sind wir wieder kurz davor unserer Demokratie den Laufpass zu geben? Muss Guido Knopp ins Exil, um von dort der deutschen Unterschicht mit gezielter Knoppagande ein fundiertes Halbwissen, mit nachgestellten Szenen, zu liefern um einen, diesesmal funktionierenden, Widerstand aufbauen zu können? Ne, oder? Ist ja nur Fußball. Aber nachfragen kann man ja mal. Auch wenn jeder zweite ausländische Korrespondent schon genervt mit den Augen rollt und sagen will: "Ja, ihr dürft das, ist schon okay."
Eigentlich wollte ich nur diese Zauberhafte Seite vorstellen: Hitler Cats
2006.07.26, 12:29
Der Leberwurst-Preis bleibt konstant!
Die fürchterliche Hiobsbotschaft blieb Gott sei Dank aus. Alle männlichen Studienanfänger können getrost durchatmen, ihre Lebensgrundlage bleibt erschwinglich.
Nach dem schockierenden Preisanstieg zwischen 2000 und 2001 folgte ein konstanter Kurs, der zwar Markttypisch einige Schwankungen aufwies, doch im großen und ganzen an Stabilität zunahm. Man kann also glücklich aufatmen. Der Leberwurstpreis bleibt konstant. Danke Angela. Allerdings bringt nicht jeder Markt so frohe Botschaft wie der der Leberwurst.
Denn Hiobsbotschaften gibt es, leider. Der Biermarkt gleicht einem Desaster für jeden Konsumenten. Der Preis steigt, seit Jahren und er steigt Konstant. Leider ist das kein Börsennotierter Aktienindex. Denn dann würde ein Traum in erfüllung gehen. Erfüllung im wahrsten Sinne. Bier würde uns reich machen, nicht nur an Östrogen. Aber so ist es nicht. Das sind Kosten. Ernst zu nehmende Kosten.
Da ist es nur ein schwacher Trost, dass zumindest der Preis für Toilettenpapier fällt. Der Scheiß wird halt immer billiger. Darauf kann man sich vielleicht doch verlassen. Wenn das so wäre, dann hätten wir endlich gefunden wonach wir in diesen bewegten Zeiten vergeblich suchen. Der Halt an den wir uns alle klammern. Das hätten wir ja auch früher bemerken können. Wer klammert sich nicht jeden Morgen Hilfe suchend an diese kleine Rolle Papier, links neben dem allgegenwärtigen Tron des einfachen Erdenbürgers. Da kommt es vielleicht doch noch soweit, dass der Aufdruck des Recycling-Tioletten-Papier "Danke", eine völlig neue Bedeutung bekommt. Danke Angela.
All diese Informationen gibt es jetzt beim Preismonitor des Statistischen Bundesamtes nachzulesen. Ein Service der Behörde, dass nun jeder Bürger hieb und stichfest nachverfolgen kann, was nun wirklich teuerer wurde und was nicht.
Nach dem schockierenden Preisanstieg zwischen 2000 und 2001 folgte ein konstanter Kurs, der zwar Markttypisch einige Schwankungen aufwies, doch im großen und ganzen an Stabilität zunahm. Man kann also glücklich aufatmen. Der Leberwurstpreis bleibt konstant. Danke Angela. Allerdings bringt nicht jeder Markt so frohe Botschaft wie der der Leberwurst.
Denn Hiobsbotschaften gibt es, leider. Der Biermarkt gleicht einem Desaster für jeden Konsumenten. Der Preis steigt, seit Jahren und er steigt Konstant. Leider ist das kein Börsennotierter Aktienindex. Denn dann würde ein Traum in erfüllung gehen. Erfüllung im wahrsten Sinne. Bier würde uns reich machen, nicht nur an Östrogen. Aber so ist es nicht. Das sind Kosten. Ernst zu nehmende Kosten.
Da ist es nur ein schwacher Trost, dass zumindest der Preis für Toilettenpapier fällt. Der Scheiß wird halt immer billiger. Darauf kann man sich vielleicht doch verlassen. Wenn das so wäre, dann hätten wir endlich gefunden wonach wir in diesen bewegten Zeiten vergeblich suchen. Der Halt an den wir uns alle klammern. Das hätten wir ja auch früher bemerken können. Wer klammert sich nicht jeden Morgen Hilfe suchend an diese kleine Rolle Papier, links neben dem allgegenwärtigen Tron des einfachen Erdenbürgers. Da kommt es vielleicht doch noch soweit, dass der Aufdruck des Recycling-Tioletten-Papier "Danke", eine völlig neue Bedeutung bekommt. Danke Angela.All diese Informationen gibt es jetzt beim Preismonitor des Statistischen Bundesamtes nachzulesen. Ein Service der Behörde, dass nun jeder Bürger hieb und stichfest nachverfolgen kann, was nun wirklich teuerer wurde und was nicht.
2006.04.20, 23:38
Kannst du gut verlieren?
Wir sind umgeben von Niederlagen, großen wie kleinen. Also auch von Verlierern und da stellt sich natürlich eine Frage: Wer kann es und wer kann es nicht, wer müht sich ab und wer beherrscht es wie ein brasilianischer Ballzauberer.
Gerade vor einer WM ist das Thema Niederlage mehr als akut. Schließlich wird sie uns begleiten, denn die Wahrscheinlichleit, dass es mehr Verlierer als Gewinner geben wird ist doch recht groß. Das hat nichts mit Defätismus zu tun. Nach wie vor ist es gut möglich, dass unsere Mannschaft eine hervorragende Rolle spielen wird. Aber gerade dann wird es auch viele Verlierer geben. Gerade wenn die Deutschen gewinnen. Außerdem musste nicht erst der Fußball erfunden werden um Niederlagen zu verteilen.
Bevor man jedoch richtig verlieren kann um als Person mit der Tatsache zu leben, muss man die Niederlage ersteinmal anerkennen. Das fällt schonmal schwer, für den einen oder anderen. Hier ist wohl der Weg zum schlechten Verlierer eben wie ein Eisschnelllaufbahn. Da wird sich peinlich aufgeblasen, beleidigend rumgezetert, dass man gar nicht mehr hinsehen kann.
Andere sind einfach unfähig zu kapieren, dass sie sich egal wie es ausgeht, eine riesige Niederlage einfahren. Wer Werte vermitteln will, sollte einen Horizont besitzen, der weiter gefasst ist, als in Vers|form. Das hat dann eigentlich nichts mit gut oder schlecht zu tun, sondern ist einfach nur bemitleidenswert. Das hat ein bißchen was von Otto Rehagel am Ende seiner Kaiserslauterer Zeit, oder die bei den Bayern.
Zum eigentlich Thema: Wie gut kannst du verlieren? Es geht hier nicht um einen Wettstreit, sondern um Niederlagen die Treffen. Denn nicht an jeder Ecke gibt es eine Kneipe die "Lucky Looser" heißt.
Gerade vor einer WM ist das Thema Niederlage mehr als akut. Schließlich wird sie uns begleiten, denn die Wahrscheinlichleit, dass es mehr Verlierer als Gewinner geben wird ist doch recht groß. Das hat nichts mit Defätismus zu tun. Nach wie vor ist es gut möglich, dass unsere Mannschaft eine hervorragende Rolle spielen wird. Aber gerade dann wird es auch viele Verlierer geben. Gerade wenn die Deutschen gewinnen. Außerdem musste nicht erst der Fußball erfunden werden um Niederlagen zu verteilen.
Bevor man jedoch richtig verlieren kann um als Person mit der Tatsache zu leben, muss man die Niederlage ersteinmal anerkennen. Das fällt schonmal schwer, für den einen oder anderen. Hier ist wohl der Weg zum schlechten Verlierer eben wie ein Eisschnelllaufbahn. Da wird sich peinlich aufgeblasen, beleidigend rumgezetert, dass man gar nicht mehr hinsehen kann.
Andere sind einfach unfähig zu kapieren, dass sie sich egal wie es ausgeht, eine riesige Niederlage einfahren. Wer Werte vermitteln will, sollte einen Horizont besitzen, der weiter gefasst ist, als in Vers|form. Das hat dann eigentlich nichts mit gut oder schlecht zu tun, sondern ist einfach nur bemitleidenswert. Das hat ein bißchen was von Otto Rehagel am Ende seiner Kaiserslauterer Zeit, oder die bei den Bayern. Zum eigentlich Thema: Wie gut kannst du verlieren? Es geht hier nicht um einen Wettstreit, sondern um Niederlagen die Treffen. Denn nicht an jeder Ecke gibt es eine Kneipe die "Lucky Looser" heißt.
2006.06.12, 12:34
Der beste PR-Gag aller Zeiten
Es gibt verschiedene Werke oder Taten, die ein Tribute verdient haben und dazu gehört auch der beste PR-Gag aller Zeiten.
Das Tribute geht mit größter Hochachtung an Mani Schaman Turki al-Habardi al Utaybi, Jasser al Sahrani und Ali Abdullah Ahmed. Die drei, ehemaligen, Häftlinge von Guantanamo sind verantwortlich für den gelungene PR-Gag - ihren Selbstmord. So wurde er zumindest von Colleen Graffy, einer Regierungsbeamtin der US-Regierung, gegenüber der BBC bezeichnet. Ihr Wortlaut: "(...) ein guter PR-Gag, um Aufmerksamkeit zu erregen(.)" Auch Konteradmiral Harry Harris weiß genau: "Sie sind gerissen. Sie sind erfinderisch. Sie sind von ihrer Sache überzeugt. (...) Sie haben keine Achtung vor dem Leben, weder vor unserem noch vor ihrem eigenen. Ich glaube, das war kein Akt der Verzweiflung, sondern ein Akt (...) der Kriegsführung gegen uns." Dies ist zu lesen unter Tagesschau.de
Von hier auch einen Glückwunsch an die drei. Vier Jahre in Haft ohne zu wissen warum, kein Kontakt zu anderen und dann vielleicht noch gefoltert. Da wurde es ja mal Zeit für einen PR-Gag. Vielleicht bekommen Harry Harris und Colleen Graffy in Zukunft auch mal ein Tribute - für unfassbar zynische Menschenverachtung.
Das Tribute geht mit größter Hochachtung an Mani Schaman Turki al-Habardi al Utaybi, Jasser al Sahrani und Ali Abdullah Ahmed. Die drei, ehemaligen, Häftlinge von Guantanamo sind verantwortlich für den gelungene PR-Gag - ihren Selbstmord. So wurde er zumindest von Colleen Graffy, einer Regierungsbeamtin der US-Regierung, gegenüber der BBC bezeichnet. Ihr Wortlaut: "(...) ein guter PR-Gag, um Aufmerksamkeit zu erregen(.)" Auch Konteradmiral Harry Harris weiß genau: "Sie sind gerissen. Sie sind erfinderisch. Sie sind von ihrer Sache überzeugt. (...) Sie haben keine Achtung vor dem Leben, weder vor unserem noch vor ihrem eigenen. Ich glaube, das war kein Akt der Verzweiflung, sondern ein Akt (...) der Kriegsführung gegen uns." Dies ist zu lesen unter Tagesschau.de
Von hier auch einen Glückwunsch an die drei. Vier Jahre in Haft ohne zu wissen warum, kein Kontakt zu anderen und dann vielleicht noch gefoltert. Da wurde es ja mal Zeit für einen PR-Gag. Vielleicht bekommen Harry Harris und Colleen Graffy in Zukunft auch mal ein Tribute - für unfassbar zynische Menschenverachtung.
