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Zeitfresser
Der Winter steht vor der Tür und bei den heutigen Wetterkapriolen, will man ja nicht einmal einen Hund vor die Tür schicken.
Da trifft es sich gut, dass es kleine verlässliche Zeitfresser gibt, die den Tag ratzeputz verputzen. Noch besser wenn man sich mit dem Zeitfresser gleich auf die Winterfreude schlechthin vorbereiten kann, dem Rodeln.
Also, das ist doch ganz einfach. Den/Die Stift/Maus schnappen und abrodeln.
-> Line Rider Zeichne deine Rodelbahn und lass den kleinen Haudegen sie für dich probefahren.
Da trifft es sich gut, dass es kleine verlässliche Zeitfresser gibt, die den Tag ratzeputz verputzen. Noch besser wenn man sich mit dem Zeitfresser gleich auf die Winterfreude schlechthin vorbereiten kann, dem Rodeln.
Also, das ist doch ganz einfach. Den/Die Stift/Maus schnappen und abrodeln.
-> Line Rider Zeichne deine Rodelbahn und lass den kleinen Haudegen sie für dich probefahren.
2006.04.08, 13:07
Dudensuche ~ Reaktionär
Wir haben gefeiert und frohlockt, denn der Ficker war auf seinem Zenit, wochenlang bis, ja bis die bigotte Gesellschaft zurückschlug. Zuerst war es ein Klaps, nun ist es ein Hieb.
Diese Top 3 sind nicht nur die drei meistgesuchten Wörter der Duden-User, nein sie sind eine Anwort auf unsere übermütige Freude, einen Freund, einen Verbündeten in den verstaubten Hallen und Korridoren der Dudenburg zu haben. Nicht nur in einem kleinen Kämmerchen, sondern auf dem Olymp – das meistgesuchte Wort.
Das ist nun vorbei. Für immer? Es ist zu befürchten. Denn diese Top 3 Wörter sprechen eine klare Sprache, nicht die unsere, auch das ist klar.
Diese Top 3 sind nicht nur die drei meistgesuchten Wörter der Duden-User, nein sie sind eine Anwort auf unsere übermütige Freude, einen Freund, einen Verbündeten in den verstaubten Hallen und Korridoren der Dudenburg zu haben. Nicht nur in einem kleinen Kämmerchen, sondern auf dem Olymp – das meistgesuchte Wort.Das ist nun vorbei. Für immer? Es ist zu befürchten. Denn diese Top 3 Wörter sprechen eine klare Sprache, nicht die unsere, auch das ist klar.
- Äquipondium
- Gottseligkeit
- Abendausgabe
2006.02.28, 16:03
The trick is to keep breathing
Im Zug sitzt mir eine Frau, vielleicht Mitte dreißig, gegenüber. Sie trägt eine unmoderne Kurzhaarfrisus und ziemlich langweilige Kleidung. Auf dem Tisch vor ihr steht ein IBM Thinkbook, älterer Generation, deren Tasten sie mit geübtem Zehnfingersystem bearbeitet. Aus einer Seitenfach ihrer Reisetasche ragt die aktuelle Ausgabe der Neuen Züricher Zeitung. Ich bemerke, dass bei ihr im Gegensatz zu mir, beim schreiben die Hände über der Tastatur schweben und sie nicht wie die Handballen auf dem Laptop oder dem Tisch ablegt. Sie hat es gelernt, während ich eine ziemlich wilde selbstgelernte fünf bis acht Fingertechnik ausübe. (Jetzt versuche ich auch, meine Hände beim schreiben schwebend über der Tastatur zu halten. Das funktioniert wirklich gut.) Sie ist nervös. Anscheinend hat sie das Gefühl, dass ich sie bei ihrer Arbeit beobachte, was stimmt, aber ich bin vorsichtig und eigentlich auch ziemlich sicher, dass sie es nicht bemerken kann. Also ist sie anscheinend eh ein nervöser Typ. Ständig setzt sie sich anders hin. Mal schlägt sie die Beine übereinander, mal stellt sie ihre Füße brav geschlossen nebeneinenander. Eigentlich wollte ich auch arbeiten, aber mein Rechner schläft ruhig in meiner Tasche. Ich hatte keine Lust und außerdem sitze ich in einem alten ICE, der nicht an jedem Platz eine Steckdose hat und da der Akku meines Rechners nur noch ein paar Prozent Leistung hat, habe ich ihn stecken lassen. Ich versuche aus dem Fenster zu sehen. Draußen ist es dunkel und was ich sehe ist mein Spiegelbild. Ich sehe müde aus. Auf meiner Stirn streifen Lichter vorbei, die draußen an der Strecke vorbei wischen. Ich erinnere mich an den Tag als ich meine Sachen gepackt habe und Zuhause ausgezogen bin. Ich kann mich erinnern was ich getragen habe und das ich vor Nervosität während der Autofahrt eine ganze Schachtel Zigaretten geraucht habe. Nun sitze ich im ICE und zu meinen Füßen steht eine riesige Reisetasche. In ein paar Jahren werde ich mich vielleicht wieder erinnern, was ich an diesem Abend getragen habe. Oder vielleicht werde ich mich an die Frau erinnern, die verbissen ihre Tasten bearbeitet hat.
Ich erreiche Hamburg und die klassische Musik auf dem Bahnsteig der U-Bahn legt sich, wahrscheinlich wie gewünscht, entspannend auf mein nervöses, angespanntes Gemüt. Die enspannende Wirkung der Musik liegt im Wettstreit mit dem Besoffenen, der gerade wütend seine zweite Flasche Bier auf dem Boden geschmissen hat und schreiend die Scherben vor sich her kickt. Er hat keinen Sinn für klassische Musik – jedenfalls im Moment. Zum Glück kommt die U-Bahn und nimmt mich mit.
Bei meinem Weg zu meiner Bleibe für die Nacht sehe ich die ganzen Müllberge, die aufgrund des Streiks, die Straßenränder bestimmen. Ich weiß nicht auf was das alles hinaus laufen wird. Irgendetwas wird es schon sein.
An dem Tag, an dem ich damals ausgezogen bin trug ich einen schlecht sitzenden weißen Wollpullover und als ich nach zweistündiger Fahrt angekommen war, fiel mir etwas heiße Asche von der Zigarettenspitze auf meinen Arm und brennte ein beachtliches Loch in den Pullover…
Ich erreiche Hamburg und die klassische Musik auf dem Bahnsteig der U-Bahn legt sich, wahrscheinlich wie gewünscht, entspannend auf mein nervöses, angespanntes Gemüt. Die enspannende Wirkung der Musik liegt im Wettstreit mit dem Besoffenen, der gerade wütend seine zweite Flasche Bier auf dem Boden geschmissen hat und schreiend die Scherben vor sich her kickt. Er hat keinen Sinn für klassische Musik – jedenfalls im Moment. Zum Glück kommt die U-Bahn und nimmt mich mit. Bei meinem Weg zu meiner Bleibe für die Nacht sehe ich die ganzen Müllberge, die aufgrund des Streiks, die Straßenränder bestimmen. Ich weiß nicht auf was das alles hinaus laufen wird. Irgendetwas wird es schon sein.
An dem Tag, an dem ich damals ausgezogen bin trug ich einen schlecht sitzenden weißen Wollpullover und als ich nach zweistündiger Fahrt angekommen war, fiel mir etwas heiße Asche von der Zigarettenspitze auf meinen Arm und brennte ein beachtliches Loch in den Pullover…
Sometimes a man gotta do what a man…
Das war mal eine komplett neue Form von Workout. Ich war heute den ganzen Tag bis zum Arsch im Schnee und hab ein Dach vorm Einsturz gerettet. Wow. Deswegen gibt es heute wahrscheinlich keine story for the day. Aber ich denke, das ist ein verdammt guter Grund.Frühstückstandards ~ Teil 1,5
Eine kleine Eergänzung zu Frühstücksstandards - Teil 1.
Love it or hate it. Marmite ist ein würziger Brotaufstrich, ähnlich wie Vitam-R. Jedoch etwas würziger. Die Grundlage ist auch hier Hefeextrakt. Dazu kommen, im Gegensatz zu Vitam-R, noch Gemüseauszüge. Das ganze schmeckt sehr herb und ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Aber – love it or hate it.
Love it or hate it. Marmite ist ein würziger Brotaufstrich, ähnlich wie Vitam-R. Jedoch etwas würziger. Die Grundlage ist auch hier Hefeextrakt. Dazu kommen, im Gegensatz zu Vitam-R, noch Gemüseauszüge. Das ganze schmeckt sehr herb und ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Aber – love it or hate it.Frühstückstandards ~ Teil 1
Eine wunderbare Variante um den Tag einfach und ohne großen Aufwand, jedoch gesund und entspannt zu beginnen. Natürlich braucht man zuerst eine gute Tasse Kaffee. Schwedens Löfbergs Lila ist ein milder leckerer Kaffee, der handgefiltert, duftend, perfekt ist um aufzuwachen. Dazu gehört eine Stulle mit Vitam-R. Vitam-R ist eine rein pflanzlicher Brotaufstrich aus Hefeextrakt. Das klingt zuerst einmal –
schauerlich und für die meisten schmeckt es wahrscheinlich auch so. Vitam–R ist unfassbar gesund und das bringt wie so oft einen eigentümlichen Geschmack mit sich. Der Geschmack von Vitam-R erinnert etwas an Gemüsebrühe, zugegeben. Sehr ergiebig, also nur dünn mit etwas Butter aufs Brot ist man jedoch schneller angefixt als man denkt. Vitam-R gibt es im Reformhaus, also nicht gerade günstig. Es gibt allerdings von Alnatura eine Hefebrotaufstrich, der fast genauso schmeckt und nicht so teuer ist.Eid, Esel und Nutten
No, this is just a tribute. Ein Tribute an Hartwig Küspert, der davon wahrscheinlich nicht mal was weiß. Der Grund ist ein Palindrom, das längste das ich kenne. Überliefert von seinem Sohn Otto.
Natürlich ist die Quelle nicht 100% sicher, aber der Stand ist dieser: Hartwig Küspert hat folgendes Palindrom verfasst:
Emma rede, sei lieb, nett und nun lese die Novelle von Eid, Eseln und Nutten bei Liese der Amme.
und das ist Grund genug – for a tribute
Natürlich ist die Quelle nicht 100% sicher, aber der Stand ist dieser: Hartwig Küspert hat folgendes Palindrom verfasst:
Emma rede, sei lieb, nett und nun lese die Novelle von Eid, Eseln und Nutten bei Liese der Amme.
und das ist Grund genug – for a tribute
2006.04.14, 15:49
Das ist mir suspex.
Am I allowed to find this gut? Fragt sich manch ein zartes Pflänzchen, wenn es sich doch einfach nur die richtigen Sachen anhören will, aber nicht mit dem nötigen Interkulturellen-Pop-Kontext vertraut ist. Aber da gibt es sicher Auswege.
Eines Nachts bin ich schweißgebadet aufgewacht, ich hatte einen Alptraum: Das Musikmagazin Spex hatte sich aus seinen unsagbar miesen Verkaufszahlen zum Powerseller Nummer 1 erhoben, so dass sogar die Poprocky zitterte. Jeder wusste was er zu hören hatte und was nicht. Jetzt rannten alle der wirklich richtigen Sau durch die Stadt nach. Ich konnte es kaum ertragen, also wachte ich auf, im Glauben der Traum sei vorbei. Ich ging zum Schrank, griff ohne hinzusehen hinein, um mein durchnässtes T-Shirt zu wechseln. Ich zog das neue an, drehte mich zum Spiegel und erschrak fürchterlich, ich trug ein "Stefanie Hertel" Fan-Shirt. Jetzt erwachte ich wirklich.
Was sollte mir dieser Traum sagen? Ist es so schwer dem Fancyfaschismus zu entkommen? Was muss man mögen und was nicht, oder ist das alles einfach nur gequirrlte Scheiße, wie schon Warlock, damals noch mit Frontfrau Doro Pesch sang:
"All we are, all we are. We are all, all we need."
Mit dem Song hatte ich in der sechsten Klasse den internen Charts-Wettbewerb zum zweiten Mal hintereinander gewonnen. Mein erster Treffer in der 5. war noch Joan Jett and the Blackhearts mit "I love Rock'n'Roll". Ich hätte damals nie gedacht, dass meine Strähne reißen könnte. Als ich im Jahr darauf mit den Ärzten baden ging, war ich am Boden zerstört. Abzutreten ist nie einfach, das weiß jeder Titan.
Aber nicht nur damit musste ich mich abfinden. Später fiel ich komplett auf die Schnauze als ich es mit "The Gentle Art of making Enemies" von Faith no more nocheinmal probierte. Nicht jedes Comeback ist von Erfolg gekrönt, siehe die Stones.
Die paar Millionen verkauften Platten und ausverkauften Stadien. Wer fragt da schon nach den Trombosestrümpfen die Keith auf Transatlantikflügen trägt, damit sein Klumpblut nicht doch noch schafft, was das Heroin nicht hingekriegt hat.
Wo liegt also der Hund begraben, der richtig betonte? Sicher nicht auf dem Friedhof Père Lachaise, da liegt ein anderer Hund, der die Unverschämtheit besaß, sich nach seinem Tod an pubertierende Spätzünderhippies ausverkaufen zu lassen. Das hätte er nicht tun dürfen. Jetzt liegt er da, dass Würstchen und hat sich die Streetcredibility gehörig versaut. Dabei wollte man ihn doch einfach nur ein bißchen durch die Straßen treiben. Da bleibt also nicht viel übrig, vom Teenie-Shiny-Glanz der Coolness und so wirklich schlauer bin ich immernoch nicht. Naja, wenigstens ist das neue Yeah Yeah Yeahs Album saugut und der Titel passt auch irgendwieahaa.

Viel gibt es da nicht mehr zu sagen, außer vielleicht – Jeder braucht irgendwann ein Gebet.
Eines Nachts bin ich schweißgebadet aufgewacht, ich hatte einen Alptraum: Das Musikmagazin Spex hatte sich aus seinen unsagbar miesen Verkaufszahlen zum Powerseller Nummer 1 erhoben, so dass sogar die Poprocky zitterte. Jeder wusste was er zu hören hatte und was nicht. Jetzt rannten alle der wirklich richtigen Sau durch die Stadt nach. Ich konnte es kaum ertragen, also wachte ich auf, im Glauben der Traum sei vorbei. Ich ging zum Schrank, griff ohne hinzusehen hinein, um mein durchnässtes T-Shirt zu wechseln. Ich zog das neue an, drehte mich zum Spiegel und erschrak fürchterlich, ich trug ein "Stefanie Hertel" Fan-Shirt. Jetzt erwachte ich wirklich.
Was sollte mir dieser Traum sagen? Ist es so schwer dem Fancyfaschismus zu entkommen? Was muss man mögen und was nicht, oder ist das alles einfach nur gequirrlte Scheiße, wie schon Warlock, damals noch mit Frontfrau Doro Pesch sang:
"All we are, all we are. We are all, all we need."
Mit dem Song hatte ich in der sechsten Klasse den internen Charts-Wettbewerb zum zweiten Mal hintereinander gewonnen. Mein erster Treffer in der 5. war noch Joan Jett and the Blackhearts mit "I love Rock'n'Roll". Ich hätte damals nie gedacht, dass meine Strähne reißen könnte. Als ich im Jahr darauf mit den Ärzten baden ging, war ich am Boden zerstört. Abzutreten ist nie einfach, das weiß jeder Titan.
Aber nicht nur damit musste ich mich abfinden. Später fiel ich komplett auf die Schnauze als ich es mit "The Gentle Art of making Enemies" von Faith no more nocheinmal probierte. Nicht jedes Comeback ist von Erfolg gekrönt, siehe die Stones.
Wo liegt also der Hund begraben, der richtig betonte? Sicher nicht auf dem Friedhof Père Lachaise, da liegt ein anderer Hund, der die Unverschämtheit besaß, sich nach seinem Tod an pubertierende Spätzünderhippies ausverkaufen zu lassen. Das hätte er nicht tun dürfen. Jetzt liegt er da, dass Würstchen und hat sich die Streetcredibility gehörig versaut. Dabei wollte man ihn doch einfach nur ein bißchen durch die Straßen treiben. Da bleibt also nicht viel übrig, vom Teenie-Shiny-Glanz der Coolness und so wirklich schlauer bin ich immernoch nicht. Naja, wenigstens ist das neue Yeah Yeah Yeahs Album saugut und der Titel passt auch irgendwieahaa.

Viel gibt es da nicht mehr zu sagen, außer vielleicht – Jeder braucht irgendwann ein Gebet.
2006.03.22, 17:16
Du Du Du – Der Duden
Kleinigkeiten die den Tag retten. Wer kennt sie nicht? Wer liebt sie nicht? Wer braucht sie nicht?
Heute war ich auf der Website des Duden, um nach der Rechtschreibung eines Wortes zu suchen. Da wußte ich noch nicht, dass derlei Dienste nicht kostenfrei sind. Aber egal. Intuitiv klickte ich auf den Menuepunkt "Dudensuche" um in das dortige Suchfenster mein Wort einzutippen. Während ich auf das Ergebnis wartete, schweifte mein Blick über die Seite und ich stieß auf die Liste: Oft gelesene Artikel. Und was steht da auf Platz eins? Natürlich: Ficker. Ein wunderbarer Tag.
Hier die komplette Liste:
Heute war ich auf der Website des Duden, um nach der Rechtschreibung eines Wortes zu suchen. Da wußte ich noch nicht, dass derlei Dienste nicht kostenfrei sind. Aber egal. Intuitiv klickte ich auf den Menuepunkt "Dudensuche" um in das dortige Suchfenster mein Wort einzutippen. Während ich auf das Ergebnis wartete, schweifte mein Blick über die Seite und ich stieß auf die Liste: Oft gelesene Artikel. Und was steht da auf Platz eins? Natürlich: Ficker. Ein wunderbarer Tag.Hier die komplette Liste:
- Ficker
- abvotieren
- Aerotaxe
2006.04.07, 16:33
Veni Vidi Vici
Es ist geschehen, die K-Frage die das Land gespalten hat ist beantwortet. Jens Lehmann ist unser Hüter, Torhüter. Der Keeper.
Zuerst jedoch ein kleines Dankeschön an unseren Titan. Er ist in über 80 Länderspielen für uns durch den Sechzehner geflogen und hat dabei so manchen Kollateralschaden verursacht, aber auch so manches Spiel gerettet. Danke Oli. Aber, obwohl ich deinem Heimatverein sehr zugetan bin und das Entsetzen deiner Vorgesetzten verstehen kann, muss ich zugeben, die Entscheidung ist wohl die Richtige. Jens Lehmann ist für diese Mannschaft die Richtige Wahl. Und jetzt kein dummes Geunke von Lehmann-Feinden, die jetzt sagen könnten: Jaja, zu den Rumpelfüßlern passt halt auch ein Rumpeltorwart. Nein, der Lehmann ist ein großartiger Torwart, der es verdient hat bei der WM im Tor zu stehen. Denn er ist, obwohl wie Kahn schon 36 Jahre alt, der modernere Torwart.
Auch wenn wir uns immer über die fehlende Qualität der deutschen Kicker beschweren, es gibt kein Land auf der Murmel mit einer höheren Dichte an großartigen Torhütern. Lehmann, Kahn, Hildebrandt, Weidenfeller, Enke, Wiese...
Jeder dieser Torhüter wäre in der Lage bei einer WM herausragendes zu leisten. Bei der letzten WM war Oliver Kahn in der Form seines Lebens, wurde zum Spieler des Turniers gewählt. Kein Torhüter vor ihm hatte das je geschafft und fast wäre er zum ersten Mal in der Geschichte des Fußballs, als Torhüter zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Zumindest war er 3 Mal in Folge Welttorhüter, eben der Titan.
Lehmann steht mittlerweile dem in nichts nach. Einer der wenigen Unterschiede zwischen Lehmann und Kahn war lange nur, dass wenn Oli einem Gegenspieler mal wieder in den Nacken gebissen hatte, er nicht vom Platz flog im Gegensatz zu Lehmann dem dafür meistens nur eine Blutgrätsche reichte. Aber im Gegensatz zu Kahn hatte Lehmann über seine Aussetzer nicht geschmunzelt, sondern ernsthaft in Frage gezogen, aufzuhören, weil er "sich selbst nicht wieder erkenne". Der Mann hat tatsächlich was zwischen seinen Pfosten. Während Kahn der Torwart mit den meisten Roten Karten in der Geschichte der Bundesliga ist. Das hat nicht einmal Toni Schumacher oder Uli Stein geschafft. Tja der Titan eben. Aber nun fliegt Jens für uns durch den Strafraum.


Vielleicht bleibt Kahn der Nationalmannschaft ja erhalten, denn vielleicht hat er ja von seinem Arbeitgeber gelernt, dass eine gut besetzte Bank, bei einem Turnier oft entscheidend sein kann und mit Kahn auf der Bank, wäre diese so gut wie nur möglich besetzt. Außerdem, man erinnere sich nur an Goichochea, der Torwart der argentinischen Mannschaft in Italien 1990. Als dritter Torwart hätte er nur auf der Bank sitzen sollen. Dann verletzten sich der erste und zweite Torwart in einem Spiel und er wurde zum Torwart des Turniers. Er ging als der Elfmeterkiller in die Geschichte ein. Nur im Finale hatte er keine Chance. Das erinnert doch auch irgendwie an Oliver Kahn.
Zuerst jedoch ein kleines Dankeschön an unseren Titan. Er ist in über 80 Länderspielen für uns durch den Sechzehner geflogen und hat dabei so manchen Kollateralschaden verursacht, aber auch so manches Spiel gerettet. Danke Oli. Aber, obwohl ich deinem Heimatverein sehr zugetan bin und das Entsetzen deiner Vorgesetzten verstehen kann, muss ich zugeben, die Entscheidung ist wohl die Richtige. Jens Lehmann ist für diese Mannschaft die Richtige Wahl. Und jetzt kein dummes Geunke von Lehmann-Feinden, die jetzt sagen könnten: Jaja, zu den Rumpelfüßlern passt halt auch ein Rumpeltorwart. Nein, der Lehmann ist ein großartiger Torwart, der es verdient hat bei der WM im Tor zu stehen. Denn er ist, obwohl wie Kahn schon 36 Jahre alt, der modernere Torwart.Auch wenn wir uns immer über die fehlende Qualität der deutschen Kicker beschweren, es gibt kein Land auf der Murmel mit einer höheren Dichte an großartigen Torhütern. Lehmann, Kahn, Hildebrandt, Weidenfeller, Enke, Wiese...
Jeder dieser Torhüter wäre in der Lage bei einer WM herausragendes zu leisten. Bei der letzten WM war Oliver Kahn in der Form seines Lebens, wurde zum Spieler des Turniers gewählt. Kein Torhüter vor ihm hatte das je geschafft und fast wäre er zum ersten Mal in der Geschichte des Fußballs, als Torhüter zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Zumindest war er 3 Mal in Folge Welttorhüter, eben der Titan.
Lehmann steht mittlerweile dem in nichts nach. Einer der wenigen Unterschiede zwischen Lehmann und Kahn war lange nur, dass wenn Oli einem Gegenspieler mal wieder in den Nacken gebissen hatte, er nicht vom Platz flog im Gegensatz zu Lehmann dem dafür meistens nur eine Blutgrätsche reichte. Aber im Gegensatz zu Kahn hatte Lehmann über seine Aussetzer nicht geschmunzelt, sondern ernsthaft in Frage gezogen, aufzuhören, weil er "sich selbst nicht wieder erkenne". Der Mann hat tatsächlich was zwischen seinen Pfosten. Während Kahn der Torwart mit den meisten Roten Karten in der Geschichte der Bundesliga ist. Das hat nicht einmal Toni Schumacher oder Uli Stein geschafft. Tja der Titan eben. Aber nun fliegt Jens für uns durch den Strafraum.


Vielleicht bleibt Kahn der Nationalmannschaft ja erhalten, denn vielleicht hat er ja von seinem Arbeitgeber gelernt, dass eine gut besetzte Bank, bei einem Turnier oft entscheidend sein kann und mit Kahn auf der Bank, wäre diese so gut wie nur möglich besetzt. Außerdem, man erinnere sich nur an Goichochea, der Torwart der argentinischen Mannschaft in Italien 1990. Als dritter Torwart hätte er nur auf der Bank sitzen sollen. Dann verletzten sich der erste und zweite Torwart in einem Spiel und er wurde zum Torwart des Turniers. Er ging als der Elfmeterkiller in die Geschichte ein. Nur im Finale hatte er keine Chance. Das erinnert doch auch irgendwie an Oliver Kahn.