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The Raconteurs ~ Broken Boy Soldiers
"I got a rabbit, it likes to hop | i got a girlfriend, she likes to shop." Manchmal wird man überrascht, sogar ab und zu positiv. Das soll es geben.
Über die Jahre weilten die beiden mit fast maximalem Abstand in meiner IPod-Playlist. Der eine unter "B" der andere unter "T", Brendan Benson und Jack White mit The White Stripes. Die Musik der beiden unterscheidet sich doch sehr stark. Während Brendan Benson der eher poppigere "Ich-Spiel-wirklich-jedes-Instrument-Selbst-ala-BadlyDrawnBoy" Singer Songwriter ist sind The White Stripes ja eher die Blueslastigen und Jack White der reinste Zuckerbäcker für Songs mit wunderbaren Texten. Nun, die Beiden sind dicke Kumpels und nun vereint in der Playlist unter "T" wie The Raconteurs. Eine wirklich gute Platte. Anhören.
Über die Jahre weilten die beiden mit fast maximalem Abstand in meiner IPod-Playlist. Der eine unter "B" der andere unter "T", Brendan Benson und Jack White mit The White Stripes. Die Musik der beiden unterscheidet sich doch sehr stark. Während Brendan Benson der eher poppigere "Ich-Spiel-wirklich-jedes-Instrument-Selbst-ala-BadlyDrawnBoy" Singer Songwriter ist sind The White Stripes ja eher die Blueslastigen und Jack White der reinste Zuckerbäcker für Songs mit wunderbaren Texten. Nun, die Beiden sind dicke Kumpels und nun vereint in der Playlist unter "T" wie The Raconteurs. Eine wirklich gute Platte. Anhören.Apfelkuchen
Ich wollte mich hinlegen. Ich wollte den Boden, die Erde, das Land aus den Augen verlieren. Ich wollte nur den Himmel sehen. Ich wollte das die Wolken das Land sind auf dem ich lebe, gehe, atme und denken sollte.
Das Gras war kurz geschnitten und hart von der Sonne. Es stach am Rücken, nur kurz, dann war es gebeugt und später würde es meine Form, Ausmaßen im Feld abzeichenen.
Ich sah in den Himmel und ich sah das Land ich dem ich lebe. Ich sah die Bäume und das Gras, das ich roch über das ich lief und das kitzeln an den Füßen. Ich war in wunderschönen engen Tälern mit Laubbäumen bewachsen, durch die ich noch gestern mit meinem Auto, offenen Fenstern und Augen fuhr. Der Gedanke an die gestrige Bewegung trat zurück ins Jetzt, wie ich bemerkte, dass ich es liebe, diese Täler, sie zu durchfahren. Nur so kannte ich sie. Ich kannte sie nicht stehend oder mit langsamen Blicken. Ich kannte sie schnell mit Wind, der durch die offenen Fenster bläst und konzentriertem Blick auf die Straße. Jetzt war ich wieder in diesen Tälern. Links und Rechts bäumten sich Hügel auf und wieder bewegte ich mich, ohne Strasse, ohne Wege, ohne Hilfe, genauso schnell, nur leise und friedlich. Das war der Unterschied. Das war der gute Unterschied, der Beste. Ich bewegte mich schneller und langsamer zugleich. Der Wind den Haaren war fester und greifbarer. Meine Augen waren offen, links und rechts gleichzeitig. Ich sah was ich sehen musste, nicht was ich konnte. Ich musste sehen was mich zwang tief zu atmen. Ich verstand nichts und mehr als zuvor. Ich wusste ich konnte erzählen, von Bäumen die alt sind, junges Laub tragen der im Wind raschelt. Sträuchern, die brusthoch den Weg säumen. Wiesen die feucht an einem Fluss liegen. So wollte auch ich sein. Ich wollte alt sein und junge Gedanken tragen. Ich bin aber jung und meine Gedanken sind oft zu gerade und schwer. Ich sollte öfter das Land betrachten in dem ich lebe.
Ich stand auf und sah meine Form im Feld gezeichnet. Klar und deutlich, ohne Bewegungsunschärfe. Trotzdem war mir nicht so, als wäre ich still gelegen, mehr als wäre ich stundenlang gewandert. Ich war erschöpft. Meine Probleme auch, weswegen sie zurückblieben als ich ständig wanderte.
Die anderen sind gerade wieder oben am Waldrand und essen Kuchen und trinken Apfelwein dachte ich und auch, das ich jetzt dorthin gehen werde, langsam nach oben an den Waldrand. Ich dachte auch ich sollte jetzt Kuchen essen und Apfelwein trinken. Ich hörte schon ihre Stimmen und ging, langsam.
Das Gras war kurz geschnitten und hart von der Sonne. Es stach am Rücken, nur kurz, dann war es gebeugt und später würde es meine Form, Ausmaßen im Feld abzeichenen.
Ich sah in den Himmel und ich sah das Land ich dem ich lebe. Ich sah die Bäume und das Gras, das ich roch über das ich lief und das kitzeln an den Füßen. Ich war in wunderschönen engen Tälern mit Laubbäumen bewachsen, durch die ich noch gestern mit meinem Auto, offenen Fenstern und Augen fuhr. Der Gedanke an die gestrige Bewegung trat zurück ins Jetzt, wie ich bemerkte, dass ich es liebe, diese Täler, sie zu durchfahren. Nur so kannte ich sie. Ich kannte sie nicht stehend oder mit langsamen Blicken. Ich kannte sie schnell mit Wind, der durch die offenen Fenster bläst und konzentriertem Blick auf die Straße. Jetzt war ich wieder in diesen Tälern. Links und Rechts bäumten sich Hügel auf und wieder bewegte ich mich, ohne Strasse, ohne Wege, ohne Hilfe, genauso schnell, nur leise und friedlich. Das war der Unterschied. Das war der gute Unterschied, der Beste. Ich bewegte mich schneller und langsamer zugleich. Der Wind den Haaren war fester und greifbarer. Meine Augen waren offen, links und rechts gleichzeitig. Ich sah was ich sehen musste, nicht was ich konnte. Ich musste sehen was mich zwang tief zu atmen. Ich verstand nichts und mehr als zuvor. Ich wusste ich konnte erzählen, von Bäumen die alt sind, junges Laub tragen der im Wind raschelt. Sträuchern, die brusthoch den Weg säumen. Wiesen die feucht an einem Fluss liegen. So wollte auch ich sein. Ich wollte alt sein und junge Gedanken tragen. Ich bin aber jung und meine Gedanken sind oft zu gerade und schwer. Ich sollte öfter das Land betrachten in dem ich lebe.
Ich stand auf und sah meine Form im Feld gezeichnet. Klar und deutlich, ohne Bewegungsunschärfe. Trotzdem war mir nicht so, als wäre ich still gelegen, mehr als wäre ich stundenlang gewandert. Ich war erschöpft. Meine Probleme auch, weswegen sie zurückblieben als ich ständig wanderte.
Die anderen sind gerade wieder oben am Waldrand und essen Kuchen und trinken Apfelwein dachte ich und auch, das ich jetzt dorthin gehen werde, langsam nach oben an den Waldrand. Ich dachte auch ich sollte jetzt Kuchen essen und Apfelwein trinken. Ich hörte schon ihre Stimmen und ging, langsam.
Die Windhose
Da hatten wir die Windhose aber gewaltig voll, als sich gestern ein ausgewachsenes Unwetter über Hamburg hermachte.


Du Du Du - Der Duden ~ Relaunch
Die Duden-Website zeigt sich in ihrem neuen, schönen Gewand. Die Seite ist breiter, heller aber so richtig neu auch wieder nicht.
Der Duden steht für Konstanz, Regeln und fehlerfreie Verlässlichkeit. So ist auch der Relaunch der Duden-Website eher solide auf der sicheren Seite, als modern, gewagt und frisch. Was solls, eine gute Nachricht gibt es doch. Die Duden-Suche hat jetzt sogar eine eigene Domain und das ist noch nicht alles, nein sie ist noch immer nicht für Umme und jedem in vollem Maß zugänglich, aber sie hat jetzt eine viel ausführlichere "oft gelesenen Begriffe" Liste, ein Tor zum Seelen- und Interessensleben eines Duden-Abonnents.
Nur was wurde dafür abgeschafft? Richtig, die Top 3. Was für ein Jammer. Was für ein Jammer.
Hier gehts lang:
-> Duden
-> Top 3
Der Duden steht für Konstanz, Regeln und fehlerfreie Verlässlichkeit. So ist auch der Relaunch der Duden-Website eher solide auf der sicheren Seite, als modern, gewagt und frisch. Was solls, eine gute Nachricht gibt es doch. Die Duden-Suche hat jetzt sogar eine eigene Domain und das ist noch nicht alles, nein sie ist noch immer nicht für Umme und jedem in vollem Maß zugänglich, aber sie hat jetzt eine viel ausführlichere "oft gelesenen Begriffe" Liste, ein Tor zum Seelen- und Interessensleben eines Duden-Abonnents.
Nur was wurde dafür abgeschafft? Richtig, die Top 3. Was für ein Jammer. Was für ein Jammer.
Hier gehts lang:
-> Duden
-> Top 3
2006.04.08, 13:07
Dudensuche ~ Reaktionär
Wir haben gefeiert und frohlockt, denn der Ficker war auf seinem Zenit, wochenlang bis, ja bis die bigotte Gesellschaft zurückschlug. Zuerst war es ein Klaps, nun ist es ein Hieb.
Diese Top 3 sind nicht nur die drei meistgesuchten Wörter der Duden-User, nein sie sind eine Anwort auf unsere übermütige Freude, einen Freund, einen Verbündeten in den verstaubten Hallen und Korridoren der Dudenburg zu haben. Nicht nur in einem kleinen Kämmerchen, sondern auf dem Olymp – das meistgesuchte Wort.
Das ist nun vorbei. Für immer? Es ist zu befürchten. Denn diese Top 3 Wörter sprechen eine klare Sprache, nicht die unsere, auch das ist klar.
Diese Top 3 sind nicht nur die drei meistgesuchten Wörter der Duden-User, nein sie sind eine Anwort auf unsere übermütige Freude, einen Freund, einen Verbündeten in den verstaubten Hallen und Korridoren der Dudenburg zu haben. Nicht nur in einem kleinen Kämmerchen, sondern auf dem Olymp – das meistgesuchte Wort.Das ist nun vorbei. Für immer? Es ist zu befürchten. Denn diese Top 3 Wörter sprechen eine klare Sprache, nicht die unsere, auch das ist klar.
- Äquipondium
- Gottseligkeit
- Abendausgabe
endabrechnung
-wunderschöner abend, zwei treffen sich. die perfekte liebe. alles sitzt. kennenlernen, erster kuß: romantisch. schritt für schritt in die beziehung die wunderbar und erfolgreich zwei glückliche, gesunde kinder gebärt. nach jahren der anmut und des glücks, abend- die beiden liegen zusammen arm in arm auf einer couch. uhrwecker piept. sie steht auf, geht aus dem raum, kommt nach einiger zeit zurück und präsntiert ihm eine rechnung. sie: prostituierte. rechnung: auflistung von allem. jeder geschlechtsverkehr mit dauer und stellung protokolliert. jedes kind abgerechnet. nach genen und qualitäten wie gehorsam und bildung. selbst überstunden sind kalkuliert: 23.4.1998, ecke friedrichsstraße: 13 minuten warten, da sich der auftraggeber (karl schlicht) nicht zu ausgemachtem zeitpunkt an ausgemachtem ort befand. viele dieser punkte finden sich auf der rechnung. inkl. der vorwurf der "industriespionage" bei der anbieterin von nebenan, babara.
_kartenzahlung möglich. karl zahlt, sie geht. nachdem sie ihn auffordert sie doch in der zeit in der kein gültiger vertrag vorliegt mit sie anzusprechen, wird der vertrag in beidseitigem einverständnis nicht verlängert.
nachdem sie weg ist greift karl gefaßt zum telefon und wählt eine kurze nummer.
-mama, ward ihr das?
-....
-die auftraggeber
-....
-warte ich komm mal runter.
_kartenzahlung möglich. karl zahlt, sie geht. nachdem sie ihn auffordert sie doch in der zeit in der kein gültiger vertrag vorliegt mit sie anzusprechen, wird der vertrag in beidseitigem einverständnis nicht verlängert.
nachdem sie weg ist greift karl gefaßt zum telefon und wählt eine kurze nummer.
-mama, ward ihr das?
-....
-die auftraggeber
-....
-warte ich komm mal runter.
2006.02.05, 20:44
Der Bordstein
Wenn Per es vorher gewußt hätte, er hätte sich eine andere Jacke genommen, oder einen Mantel. Etwas längeres, fast bis zum Knie wäre ideal. Dann könnte er sich auf die Jacke, oder den Mantel, setzen und hätte jetzt nicht einen so furchtbar kalten Arsch. Aber was half es, der falschen morgendlichen Entscheidung, welches Kleidungsstück nun das geeignete für den Tag sei, nachzutrauern. Die Milch war vergossen, der Arsch war kalt und seine Gedanken waren bei Reinhold Messners abgefrorenen Zehen. Konnte man einen Arsch amputieren? Wahrscheinlich nicht, er war ja keine Extremität im eigentlichen Sinne. In diesen Gedanken verloren wanderte sein Blick von der Haustür die er beobachten wollte nach unten, streifte den Gehweg gegenüber, tastete den Teer der Straße nach Rissen ab und kam schließlich bei seinen Füßen an. Die Schuhe waren zumindest warm. Kalte Füße hätten seiner Situation den Rest gegeben. Seiner Ausdauer einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun saß er, zuammengekauert, zitterend, mehr und mehr den Arsch verlierend auf dem Bordstein, gegenüber ihrer Wohnung, ohne zu wissen auf was er eigentlich wartete. Sein Blick bohrte sich in die dreckigen Ritzen zwischen den Pflastersteinen, die die Fahrbahn vom Gehweg trennten. Fast hätte er sie verpasst, wie sie auf der anderen Straßenseite um die Ecke kam – schnell von der Kälte gehetzt um sogleich im Hauseingang zu verschwinden. Sie hatte ihn nicht gesehen. Wieso auch. Wieso sollte sie nach einem Bekannten ausschau halten, der an einer Straße auf dem Bordstein saß. Die Wahrscheinlichkeit dieser Situation war dermaßen gering. Eigentlich hätte er auch aufstehen können und gehen. Was wollte er noch hier. Gab es noch einen Grund sitzen zu bleiben. Der einzige Grund war ja von ihr entdeckt zu werden um danach von Fragen durchlöchert nicht anders zu können, als zu antworten. Denn er selbst war zu feige. Er konnte nicht aufstehen, zur Klingel gehen und sich freiwillig stellen. Das konnte er nicht. Da würde er lieber seinen Arsch verlieren. Hier, auf dem Bordstein.
Zeitfresser
Der Winter steht vor der Tür und bei den heutigen Wetterkapriolen, will man ja nicht einmal einen Hund vor die Tür schicken.
Da trifft es sich gut, dass es kleine verlässliche Zeitfresser gibt, die den Tag ratzeputz verputzen. Noch besser wenn man sich mit dem Zeitfresser gleich auf die Winterfreude schlechthin vorbereiten kann, dem Rodeln.
Also, das ist doch ganz einfach. Den/Die Stift/Maus schnappen und abrodeln.
-> Line Rider Zeichne deine Rodelbahn und lass den kleinen Haudegen sie für dich probefahren.
Da trifft es sich gut, dass es kleine verlässliche Zeitfresser gibt, die den Tag ratzeputz verputzen. Noch besser wenn man sich mit dem Zeitfresser gleich auf die Winterfreude schlechthin vorbereiten kann, dem Rodeln.
Also, das ist doch ganz einfach. Den/Die Stift/Maus schnappen und abrodeln.
-> Line Rider Zeichne deine Rodelbahn und lass den kleinen Haudegen sie für dich probefahren.
2006.04.05, 17:03
Du Du Du - Der Duden ~ Requiem for a Star
Jede Ära geht einmal zu Ende. Die der Beatles und somit auch die des Fickers. Gleichzeitig der Beweis einer niederschmetternden Niederlage.
Nicht nur das unser Versuch, das Schnackseln in die Top 3 der Dudensuche zu hieven, gescheitert ist, nein, auch der Ficker und der Fickler sind aus den Top 3 verdrängt worden. Zumindest ist es thematisch schlüssig, von wem: dem Exfreund. Hier die aktuelle Top 3:
Nicht nur das unser Versuch, das Schnackseln in die Top 3 der Dudensuche zu hieven, gescheitert ist, nein, auch der Ficker und der Fickler sind aus den Top 3 verdrängt worden. Zumindest ist es thematisch schlüssig, von wem: dem Exfreund. Hier die aktuelle Top 3:
- Exfreund
- Arretierung
- Burgherr
Sometimes a man gotta do what a man…
Das war mal eine komplett neue Form von Workout. Ich war heute den ganzen Tag bis zum Arsch im Schnee und hab ein Dach vorm Einsturz gerettet. Wow. Deswegen gibt es heute wahrscheinlich keine story for the day. Aber ich denke, das ist ein verdammt guter Grund.