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»jude law«
yes, we`ve managed it

ok it is not the cover, the korean issue and we are not able to undersand a f... word - but hey, we are in the same magazine with kate moss, incredible jude law and paris hilton!!
we are famous!!! ..... "big grin"
2008.02.09, 23:37
My Blueberry Nights
Soße ergießt sich langsam über in glänzendes Gelee eingebettete Beeren. Die ganze Leinwand ist überzogen von dunkelroten bis tiefvioletten Farbnuancen und dazwischen milchig-helle Tupfer. Elisabeth hat an der Trennung von ihrem Freund schwer zu knabbern und findet Trost bei Jeremy. Nacht für Nacht sehen wir sie nun Blaubeerkuchen essend in seinem Café sitzen. Die Zwei führen tiefschürfende Gespräche und kommen sich so allmählich näher. Dessen scheinen sie sich aber nur sehr langsam bewusst zu werden. Eines Tages beschließt das Mädchen, New York zu verlassen. Sie kehrt den Lichtern der Großstadt den Rücken, die wie transparentes Konfetti über die Leinwand flirren. Tennessee, verruchtes Rotlicht in einer Bar mit viel dunklem Holz und bronzefarbenem Whiskey in dreckigen Gläsern. Die von tausend funkelnden Regentropfen besetzten Bruchstücke einer Windschutzscheibe rahmen das Filmbild ein, wie schwarze Tropfsteine einen Höhleneingang. Grell flimmert die Neonreklame eines kleinen Spielkasinos irgendwo in Nevada in der Dunkelheit. Trashige Tapete mit quadratischen Ornamenten in Grün und Braun an den Wänden eines abgenutzten Motelzimmers. Der Sonnenaufgang strahlt mir vanillegelb, himbeerrosa und blaubeerlila von der Windschutzscheibe eines nachtschwarzen Cabriolets entgegen. In Las Vegas flattern die für amerikanische Gebrauchtwagenhändler typischen Girlanden metallisch glitzernd vor strahlend blauem Himmel. Wie ein prall gefülltes Bonbonglas zeigt sich mir der Film in seiner opulenten Farbigkeit. Besonders beim Blick hinein in Jeremies Café. Die kunterbunte Einrichtung und die handgemalten Buchstaben auf der Schaufensterscheibe, die im Gegenlicht die vielschichtigen Strukturen ihrer Farbflächen offenbaren. Doch wie das manchmal bei Bonbons so ist, hat auch hier die schillernde Verpackung keinen wirklichen Bezug zum Inhalt.
Eine Liebesgeschichte, in der für mich schon früh feststeht, dass der Café-Besitzer Jeremy mit der unendlich melancholisch dreinblickenden Elisabeth einfach zusammenkommen muss. Sie ist doch die Einzige, die sich seiner armen Blaubeerkuchen erbarmt, die sonst keiner will. Mit dem finalen Kuss schließt sich der Kreis zu dem Abend vor Elisabeths Abreise, als Jeremy heimlich die sorgsam um ihren Schmollmund drapierten Reste von geschmolzenem Vanilleeis wegschleckt. Ob Elisabeths Selbstfindungstrip nun notwendig war, damit sich das Liebesglück der beiden schlussendlich voll entfalten konnte, bliebt für mich unklar.
Eine Liebesgeschichte, in der für mich schon früh feststeht, dass der Café-Besitzer Jeremy mit der unendlich melancholisch dreinblickenden Elisabeth einfach zusammenkommen muss. Sie ist doch die Einzige, die sich seiner armen Blaubeerkuchen erbarmt, die sonst keiner will. Mit dem finalen Kuss schließt sich der Kreis zu dem Abend vor Elisabeths Abreise, als Jeremy heimlich die sorgsam um ihren Schmollmund drapierten Reste von geschmolzenem Vanilleeis wegschleckt. Ob Elisabeths Selbstfindungstrip nun notwendig war, damit sich das Liebesglück der beiden schlussendlich voll entfalten konnte, bliebt für mich unklar.
