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»heirat«
2007.10.08, 16:52
bi_das heirat-inserat
Aber ich wollte auch heiraten, da ich nun genug Geld verdiente, um eine Familie zu gründen.
Meine deutsche Freundin, die damals als Au-Pair-Mädchen in Schweden arbeitete, wollte leider partout nicht in die USA kommen.
Da ich aber eine deutsche Frau heiraten wollte, versuchten meine Eltern, mir zu helfen.
Eine junge Bekannte aus Neu Bentschen, die sie kannten, hatte aber schon einen festen Freund.
Also gaben sie ein Inserat in einem evangelischen Kirchen-Blättchen in Berlin auf.
Daraufhin meldete sich Maria Hanne, 28, Krankenschwester in Göttingen.
Ihr Vater war Pfarrer in Berlin Kreuzberg.
Die Familie stammte aus Ostpreußen, wo Marias Vater bis zur Flucht Superintendent in Königsberg war. Sie waren noch per Eisenbahn nach Berlin gekommen, bevor die Landverbindung abgeschnitten war. Noch vor Kriegsende bekam Vater Hanne mehrmals je für ein halbes Jahr Vertretungspfarrstellenin Thüringen, der diese Landeskirche die Patenschaft für vertriebene Pfarrer aus Ostpreußen übernommen hatte. Jedes Mal zog die ganze Familie mit Maria, ihren zwei jüngeren Schwestern Gretel und Evi und dem jüngsten Bruder Peter mit um. Der ältere Bruder Wolfgang war auf einem Internat in Berlin geblieben, wo er noch das Abitur machen wollte.
Meine deutsche Freundin, die damals als Au-Pair-Mädchen in Schweden arbeitete, wollte leider partout nicht in die USA kommen.
Da ich aber eine deutsche Frau heiraten wollte, versuchten meine Eltern, mir zu helfen.
Eine junge Bekannte aus Neu Bentschen, die sie kannten, hatte aber schon einen festen Freund.
Also gaben sie ein Inserat in einem evangelischen Kirchen-Blättchen in Berlin auf.
Daraufhin meldete sich Maria Hanne, 28, Krankenschwester in Göttingen.
Ihr Vater war Pfarrer in Berlin Kreuzberg.
Die Familie stammte aus Ostpreußen, wo Marias Vater bis zur Flucht Superintendent in Königsberg war. Sie waren noch per Eisenbahn nach Berlin gekommen, bevor die Landverbindung abgeschnitten war. Noch vor Kriegsende bekam Vater Hanne mehrmals je für ein halbes Jahr Vertretungspfarrstellenin Thüringen, der diese Landeskirche die Patenschaft für vertriebene Pfarrer aus Ostpreußen übernommen hatte. Jedes Mal zog die ganze Familie mit Maria, ihren zwei jüngeren Schwestern Gretel und Evi und dem jüngsten Bruder Peter mit um. Der ältere Bruder Wolfgang war auf einem Internat in Berlin geblieben, wo er noch das Abitur machen wollte.
2007.10.11, 13:03
bi_fernverlobung und trauung
Maria schrieb mir einen langen Brief mit Foto.
Sie kam oft zu ihren Eltern nach Berlin und traf sich dort mit meinen Eltern und meiner Schwester Ilse, die vorübergehend zuhause war.
Es gab häufige Elterntreffs und auch Briefwechsel über den Atlantik.
Im Herbst 1959 feierten beide Familien in der Wohnung meiner Eltern Fernverlobung in Abwesendheit des Bräutigams.
Nun wurde alles für Marias Flug in die U. S. A. vorbereitet.
Am 23. Dezember 1959 landete ihr Flugzeug auf dem Flughafen Portland/Oregon, wo ich sie in meinem neuen Käfer, den mir Ilse bei ihrer Rückkehr nach USA mitgebracht hatte, abholte.
Wir fuhren gleich nach Longview, wo ich die Cabin neben meiner für einen Monat gemietet hatte.
Wegen der Weihnachts-Feiertage und der notwendigen Meldeformalitäten konnten wir erst am 28. Dezember vormittags im Standesamt Kelso heiraten.
Anschließend fand die kirchliche Trauung in der Trinity Lutheran Church in Longview statt.
Wally Pettersen und seine Frau waren unsere einzigen Trauzeugen.
Sie kam oft zu ihren Eltern nach Berlin und traf sich dort mit meinen Eltern und meiner Schwester Ilse, die vorübergehend zuhause war.
Es gab häufige Elterntreffs und auch Briefwechsel über den Atlantik.
Im Herbst 1959 feierten beide Familien in der Wohnung meiner Eltern Fernverlobung in Abwesendheit des Bräutigams.
Nun wurde alles für Marias Flug in die U. S. A. vorbereitet.
Am 23. Dezember 1959 landete ihr Flugzeug auf dem Flughafen Portland/Oregon, wo ich sie in meinem neuen Käfer, den mir Ilse bei ihrer Rückkehr nach USA mitgebracht hatte, abholte.
Wir fuhren gleich nach Longview, wo ich die Cabin neben meiner für einen Monat gemietet hatte.
Wegen der Weihnachts-Feiertage und der notwendigen Meldeformalitäten konnten wir erst am 28. Dezember vormittags im Standesamt Kelso heiraten.
Anschließend fand die kirchliche Trauung in der Trinity Lutheran Church in Longview statt.
Wally Pettersen und seine Frau waren unsere einzigen Trauzeugen.
bi_just_married!

Danach starteten wir sofort im Käfer zu unserer Hochzeitsreise gen Süden.
Zuerst zur Küstenstraße 1o1, entlang der felsigen Oregon Coast.
Abends fanden wir dort im See Vue Motel auf einer hohen Klippe ein schönes Zimmer. Am nächsten Morgen ging es weiter südwärts. Wir stoppten am Sea Lions Cove und anderen Aussichtspunkten, und kamen auch durch Brookings, ohne zu wissen, dass wir acht Monate später dahin umziehen würden.
Im nördlichen Kalifornien hielten wir an den Redwood
Schutzgebieten, wo wir unter den uralten riesigen Bäumen wie in einer Kirche umher wanderten.
Weiter ging es durch Eureka und andere Küstenstädte zu dem großen Weinbau gebiet nördlich von San Francisco.-
Im Sonoma Valley hatten italienische Winzer, die vor über 100 Jahren eingewandert waren, guten Boden gefunden und kelterten in dem günstigen Klima aus ihren mitgebrachten Reben erstklassige Weine.
Auf großen Reklametafeln an der Straße wurden die Vorüberfahrenden zur Weinprobe eingeladen.
In schmuck vollen Gästeräumen konnte man Weiß-und Rotweine kosten.
Als Chauffeur durfte ich nur etwas nippen, während Maria die guten Tropfen unbesorgter geniessen konnte.
Sie hatte damals noch keinen Führerschein.
Über die Golden Gate Bridge erreichten wir San Franzisko.

Dort sahen wir uns Fishermans Wharf an, fuhren mit der nostalgischen Straßenbahn auf und ab und aßen in China Town. Dann ging es weiter auf der Küstenstraße nach Monterey. Zum Baden war es dort -noch- zu kalt.

Vom 1. bis 3. Januar sahen wir uns in Los Angeles um, dem riesigen Stadtgebiet am Meeresstrand südlich der Hollywood Berge. Dort konnte man es am Strand schon gut aushalten. Ebenso im Apfelsinengarten des " Orangenhain" noch Motel.
Natürlich flanierten wir auch durch Disneyland.

Am Huntington Beach schauten wir den Anglern zu und konnten am Horizont die Silhouetten der Bohrtürme ausmachen, die längs der ganzen Küste das schwarze Gold aus dem Meeresgrund saugen.

Auf der Fahrt zum Mount Palomar sahen wir den ersten Schnee. Oben konnten wir das berühmte alte Observatorium besichtigen.
In den nächsten großen Stadt dicht an der mexikanischen Grenze San Diego besuchten wir zur Abwechslung den zoologischen Garten. 
Am Nationaldenkmal Cabrillo
guckten wir mit dem Fernglas gegenüber nach Mexiko, denn dahin durften wir nicht mehr weiter.

Also fuhren wir auf dem Highway ostwärts nach Calexico, dem kleinen Grenzort diesseits des hohen Grenz- Zauns direkt gegenüber der mexikanischen Großstadt Mexicali.
Dort begann unser Rückweg nordwärts Richtung neue Heimat. Es ging durch Wüste mit viel Steinen, die Colorado Desert. Später wurde die Gegend wieder freundlicher.
Wir kamen nach Palm Springs, wo wir eine Dattelfarm besuchten.

Danach wurde die Gegend wieder öder, denn wir wollten in den heißen Quellen im Death Valley plantschen.

Death Valley liegt 86 m unter dem Meeresspiegel und ist die tiefste Depression Amerikas.
Dort werden Temperaturen bis zu plus 56°C gemessen. Außerdem gibt es dort heiße Quellen, in denen man sich angenehm aalen kann. Am Eingang zum Tal steht ein Schild "Sea Level", dann geht die Straße abwärts. Zu den heißen Quellen führt dann ein verlassener 15 km langer Wüstenweg, ehe man im warmen Wasser herum schwimmen kann.
Später fanden wir dann, wieder auf Meereshöhe hinter hohen Büschen das einfache Hotel, in dem wir übernachteten.Am nächsten Tag kamen wir dann aus der Wärme wieder in die Kälte im Staat Nevada.
Bei Reno lag eine etwa 15 cm dicke geschlossene Schneedecke, ebenso weiter nördlich im Staate Oregon.

Und dann waren wir bald wieder nach zwei Reisewochen in unseren Cabins.
bi_mens sana
Stand 15.1. 08. Seite 61.--Bi.
---Im Herbst 1983 flog ich mit Christian und seinem zwei Jahre älteren Freund Gerald aus seiner Pfadfindergruppe, der schon einen Führerschein besaß und mich beim Fahren ablösen konnte, nach Seattle/WA, wo wir auch einen Mietwagen am Flughafen gebucht werden.
Auf unserer zweiwöchigen Fahrt entlang der US Westküste besuchten wir zuerst meine Schwester Ilse in Portland/OR, die damals noch in ihrem Haus auf dem großen Grundstück im Vorort St.Johns am Berghang westlich des Willamette River wohnte.
-? eine Seite weg!
Neu diktieren!!!-
N.S. Spruch: Nur in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist.
------------------------------------------
1984 heirateten am siebenten Juli unsere älteste Tochter Barbara und ihr Verlobter Walter Frank in der kleinen katholischen Kirche an der Bubenreuther Hauptstraße nach Bräuningshof.
Nach dem Hochzeitsgottesdienst standen am Ausgang Walters Kameraden des Alterlanger Schießvereins in ihrer Tracht Spalier und gratulierten lauthals.
Dann feierten wir mit einem großen Gartenfest auf unserem Grundstück mit vielen Gästen bei schönstem Sommerwetter.
Walter war als Zeitsoldat Sanitäts-Unteroffizier in der großen Infanterie-Kaserne in Regensburg, Barbara arbeitete dort als Hotelfachfrau-Azubi in dem großen Restaurant direkt am Dom.
Barbara ist etwas kleiner als ich, Walter ist zwei Jahre älter und einen Kopf größer als sie. Beide hatten schon seit mehreren Monaten in einer Mansarden-Wohnung am Stadtrand von Regensburg nördlich der Donau zusammen gewohnt.
---Im Herbst 1983 flog ich mit Christian und seinem zwei Jahre älteren Freund Gerald aus seiner Pfadfindergruppe, der schon einen Führerschein besaß und mich beim Fahren ablösen konnte, nach Seattle/WA, wo wir auch einen Mietwagen am Flughafen gebucht werden.
Auf unserer zweiwöchigen Fahrt entlang der US Westküste besuchten wir zuerst meine Schwester Ilse in Portland/OR, die damals noch in ihrem Haus auf dem großen Grundstück im Vorort St.Johns am Berghang westlich des Willamette River wohnte.
-? eine Seite weg!
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N.S. Spruch: Nur in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist.
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1984 heirateten am siebenten Juli unsere älteste Tochter Barbara und ihr Verlobter Walter Frank in der kleinen katholischen Kirche an der Bubenreuther Hauptstraße nach Bräuningshof.
Nach dem Hochzeitsgottesdienst standen am Ausgang Walters Kameraden des Alterlanger Schießvereins in ihrer Tracht Spalier und gratulierten lauthals.
Dann feierten wir mit einem großen Gartenfest auf unserem Grundstück mit vielen Gästen bei schönstem Sommerwetter.
Walter war als Zeitsoldat Sanitäts-Unteroffizier in der großen Infanterie-Kaserne in Regensburg, Barbara arbeitete dort als Hotelfachfrau-Azubi in dem großen Restaurant direkt am Dom.
Barbara ist etwas kleiner als ich, Walter ist zwei Jahre älter und einen Kopf größer als sie. Beide hatten schon seit mehreren Monaten in einer Mansarden-Wohnung am Stadtrand von Regensburg nördlich der Donau zusammen gewohnt.
