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»handyfilm«
2006.02.09, 10:59
Tristan Vostry: Schicksal eines Videohandys
Titel: Schicksal eines Videohandys
Idee, Realisation: Tristan Vostry
Darsteller: Tristan Vostry
Off-Stimme: Steff Arndt
gedreht mit einem Sony-Ericsson Handy
geschnitten mit Final Cut Pro
Ein Videohandy wird gestohlen und mit laufender Kamera verspeist und verdaut... Eine kritische Reflexion über das Medium Handyfilm.
2006.02.09, 10:55
Anke Staciwa: Diashow
Sebastian Brücke: Gefangen
Titel: Gefangen
Idee, Regie: Sebastian Brücke
Der Loop ist das eigentliche Kernstück der Arbeit.
Grundlage der Animation waren 28 digitalte Fotografien, die ich im Studio vor Blau geschossen habe. Diese hab ich dann in "Photoshop" aufbereitet und an "Elastic Reality" weitergegeben, womit ich jeweils zwei der Bilder gemorpht habe. Auf diese Weise entstanden 28 Morphs, die ich dann mit "After Effects" zusammengefügt und nachbearbeitet habe. Die Sounds stammen von einer beliebigen "Sound CD for Movies and Video" und wurden mit "CoolEditPro" bearbeitet. Einige Töne sind
auch mittels "Stomper" - Software Synthesizer erzeugt.
2006.02.08, 18:52
Anna-Helena Klumpen: Schwindel
Filmtitel: Schwindel
Regie/Produktion/Kamera/Schnitt: Anna-Helena Klumpen
Schauspieler: Thomas Gnahm
Thema des Ex-Films "Schwindel" sind Bewegungen und das, was diese bewirken. Der Film versucht, die beim Filmen mit dem Handy entstehenden Verwackelungen und Verpixelungen so einzusetzen, dass sie nicht etwa als störend empfunden werden, sondern die Aussage des Films unterstreichen. Durch die Kamerafahrt, bei der das Handy, auf einen Rennwagen geschnallt, auf einer Carrerabahn um eine Person fährt, bewegt sich nicht nur das gefilmte Objekt, sondern auch das Filmende selbst, so dass doppelte Bewegung, bzw. Verwirrung entsteht.
2006.02.09, 10:41
Susi Pietsch: CON FÉ
Titel: Con Fé
Von: Susi Pietsch
Enstehung: Montevideo 08/05 und Weimar 01/06
Equipment: Samsung sgh-d500
Schnitt: Final Cut
Ohne Angabe von Gründen wurden im August 2005 Künstler von düsteren Gestalten entführt.
2006.02.08, 18:51
Irma Klerings: Misantrop
2006.02.09, 11:03
Sybille Windisch & Thomas Adler: Trennkost
Titel: "Trennkost"
Idee und Umsetzung: Thomas Adler und Sibylle Windisch
Digital-Kamera: Nikon D50 (Einzelbildaufnahme)
Schnitt: Premiere 6.0
Junge: Thomas Adler
"Trennkost", mittels Stopp-Motion-Technik zubereitet, ein bekömmlicher Appetitanreger zum leichten Verzehr von Form und Farbe.
2006.02.09, 10:57
Lisa Tegelhütter: Koestlich
Filmtitel: Köstlich
Regie: Lisa Tegelhütter
Kamera: Lisa Tegelhütter, Julia Richters
Schnitt: Lisa Tegelhütter
Musik: Julien Clerc "Amour consolation"
Schauspieler: Flasche Multivitaminsaft, Lisa Tegelhütter
In dem Film geht es um den Genuss eines Glases Multivitaminsaft.
Die Musik unterstreicht diesen freudigen Moment.
Der Film will farbenfroh und amüsant sein, wobei ein ironischer Unterton vorherrscht und darauf anspielt, dass man mit einem Handy aus jeder noch so banalen Alltagssituation einen "Film" machen kann.
2006.02.08, 18:39
Kristin Franke: Bewegtes Experiment
Titel: Bewegtes Experiment
Idee & Realisation: Kristin Franke
Technik: Aufnahmen mit einem Sony Ericson 750i
Schnitt mit IMovie
Musik ist eine Herzfrequenz von Imovie
Die Lust zwischen Sender, Handy und Empfänger wird über eine lustvolle Darstellung der Lust vermittelt. Welche Rolle spielt das Handy bei der Vermittlung von erotischen Daten?
Der Film zeigt "meine" erotische Beziehung zu meinem Handy und steht dafür, das die Leute immer mehr elektronische Beziehungen pflegen als Reale. "Ein Handyfick ist besser als ein Echter"... wie absurd.
2006.02.08, 18:58
Thomas Mudrich: Pixelman´s Dance
Idee/Schauspieler/Regie: Thomas Mudrich
Kamera: Franka Sachse
Dieser Film ist eine Außeinandersetzung mit dem Medium Handykamera und dessen Auflösung. Diese besagte Auflösung reduziert jedes Objekt im extremsten Fall bis auf ein einziges Pixel, mag es eine Blume oder ein Hochhaus gewesen sein. Aufgenommene Dinge werden zu verwürfelten, kantigen "Tetris-Figuren", die anmuten, als seien sie aus einem Videospiel entlaufen. Sie vereinen die Ästhetik der realen Bewegung mit der Kühle einer Welt, die aus Quadraten besteht.
Lassen wir das Leben in diese kalte Welt eindringen... lassen wir die Puppen tanzen.
