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2007.10.05, 21:48
rundgang im juli
2007.10.23, 12:37
bi_wildbretzerleger
--Mike Page war ein alter Ire, dessen Großeltern nach Amerika ausgewandert waren.
Die Familie lebte in Coos Bay, einer Stadt mit großem Holzhafen gut 100 km nördlich von Brookings.
Mike war dort geboren-er war 15 Jahre älter als ich-hatte als Hafenarbeiter und dann jahrelang beim Bau der großen Stahlbrücke für die Küstenstraße 101 über den großen Sund nördlich von Coos Bay gearbeitet.
Er hatte mit seiner Frau drei Kinder und sie zogen Ende der dreißiger Jahre nach Brookings, wo er ein kleines Haus mit einem großen Stück Waldland am östlichen Ortsrand an den alten Durchgangsstraße am Fuß der Küstenberge kaufte.
Das Land teilte er in kleine Parzellen ein, lichtete den hohen Baumbestand aus und legte eine Stichstraße durch die Parzellen, an deren Ende auf der letzten Parzelle sein jüngster Sohn sich ein Haus baute, in dessen Keller Mike sich eine kleine Metzger Werkstatt einrichtete, er hatte diesen Beruf mal gelernt, und dort im Herbst während der Jagdzeit des erlegte Wild schlachtete.-
Beim Furniersortieren habe ich mit Mike über zwei Jahre lang zusammengearbeitet und wir wurden gute Freunde. Oft besuchten wir ihn in seinem kleinen Haus und gern stapfte ich mit ihm durch das ansteigende Parzellenland hinauf zu seinem Metzger-Keller um ihm beim Wildbretzerlegen zuzuschauen.-
Maria und ich hatten sich bei der lutherischen Kirchengemeinde in Brookings angemeldet, die auf einer kleinen Anhöhe im Ort ein großes Grundstück mit Kirche und Gemeindehaus besaß. Dort wurden auch unsere Kinder getauft.-
Wir fuhren im Auto oft am Sonntag in die nächsten größeren Städte, z.B. Eureka an der kalifornischen Küste etwa 40 km hinter Crescent City oder nach Coos Bay, 100 km nordwärts, oder nach Medford über die Küstenberge 120 km ostwärts, zum Einkaufen-in USA sind alle Geschäfte auch sonntags geöffnet.-
Im Sommer 1964 kamen meine Eltern uns für drei Wochen besuchen. Sie waren mit dem Flugzeug von Berlin nach Portland geflogen, wo Ilse sie vom Flughafen abholte und sie zunächst für 10 Tage bei sich beherbergte einschließlich sightseeing, und sie dann zu uns nach Brookings brachte.
Ilse blieb mit Maria und den drei kleinen Kindern noch eine Woche in Brookings, während ich mit meinen Eltern zu einer Autotour nach Kalifornien startete.
Mein Vater war damals schon 78 Jahre alt, aber konnte trotz seiner Beschwerden mit seinem Gehstock noch gut laufen.-
Am 30. Dezember 1964 wurde unser zweiter Sohn Michael in Gold Beach geboren, wo Marias neuer Arzt Dr. Schmidt seine Patienten im Krankenhaus betreute.
Er stammte aus Iphoven im fränkischen Weinland und war als junger Mann nach USA ausgewandert, sprach auch noch gut Deutsch.
Bald kauften wir uns dann einen VW-Bus (Bully).
Hinter der vorderen Sitzbank bauten wir eine große Sperrholzplatte ein, auf der unsere Kinder dann genug Raum hatten. Das Gepäck wurde unter der Platte verstaut. Sobald der Motor lief und wir fuhren, schliefen alle fest ein.
Maria hatte sich damals ein learners permit besorgt.
Das ist ein Lern-Führerschein mit dem man ein Jahr lang autofahren darf, wenn ein Fahrer mit einem gültigen Führerschein neben einem sitzt.
Die Familie lebte in Coos Bay, einer Stadt mit großem Holzhafen gut 100 km nördlich von Brookings.
Mike war dort geboren-er war 15 Jahre älter als ich-hatte als Hafenarbeiter und dann jahrelang beim Bau der großen Stahlbrücke für die Küstenstraße 101 über den großen Sund nördlich von Coos Bay gearbeitet.
Er hatte mit seiner Frau drei Kinder und sie zogen Ende der dreißiger Jahre nach Brookings, wo er ein kleines Haus mit einem großen Stück Waldland am östlichen Ortsrand an den alten Durchgangsstraße am Fuß der Küstenberge kaufte.
Das Land teilte er in kleine Parzellen ein, lichtete den hohen Baumbestand aus und legte eine Stichstraße durch die Parzellen, an deren Ende auf der letzten Parzelle sein jüngster Sohn sich ein Haus baute, in dessen Keller Mike sich eine kleine Metzger Werkstatt einrichtete, er hatte diesen Beruf mal gelernt, und dort im Herbst während der Jagdzeit des erlegte Wild schlachtete.-
Beim Furniersortieren habe ich mit Mike über zwei Jahre lang zusammengearbeitet und wir wurden gute Freunde. Oft besuchten wir ihn in seinem kleinen Haus und gern stapfte ich mit ihm durch das ansteigende Parzellenland hinauf zu seinem Metzger-Keller um ihm beim Wildbretzerlegen zuzuschauen.-
Maria und ich hatten sich bei der lutherischen Kirchengemeinde in Brookings angemeldet, die auf einer kleinen Anhöhe im Ort ein großes Grundstück mit Kirche und Gemeindehaus besaß. Dort wurden auch unsere Kinder getauft.-
Wir fuhren im Auto oft am Sonntag in die nächsten größeren Städte, z.B. Eureka an der kalifornischen Küste etwa 40 km hinter Crescent City oder nach Coos Bay, 100 km nordwärts, oder nach Medford über die Küstenberge 120 km ostwärts, zum Einkaufen-in USA sind alle Geschäfte auch sonntags geöffnet.-
Im Sommer 1964 kamen meine Eltern uns für drei Wochen besuchen. Sie waren mit dem Flugzeug von Berlin nach Portland geflogen, wo Ilse sie vom Flughafen abholte und sie zunächst für 10 Tage bei sich beherbergte einschließlich sightseeing, und sie dann zu uns nach Brookings brachte.
Ilse blieb mit Maria und den drei kleinen Kindern noch eine Woche in Brookings, während ich mit meinen Eltern zu einer Autotour nach Kalifornien startete.
Mein Vater war damals schon 78 Jahre alt, aber konnte trotz seiner Beschwerden mit seinem Gehstock noch gut laufen.-
Am 30. Dezember 1964 wurde unser zweiter Sohn Michael in Gold Beach geboren, wo Marias neuer Arzt Dr. Schmidt seine Patienten im Krankenhaus betreute.
Er stammte aus Iphoven im fränkischen Weinland und war als junger Mann nach USA ausgewandert, sprach auch noch gut Deutsch.
Bald kauften wir uns dann einen VW-Bus (Bully).
Hinter der vorderen Sitzbank bauten wir eine große Sperrholzplatte ein, auf der unsere Kinder dann genug Raum hatten. Das Gepäck wurde unter der Platte verstaut. Sobald der Motor lief und wir fuhren, schliefen alle fest ein.
Maria hatte sich damals ein learners permit besorgt.
Das ist ein Lern-Führerschein mit dem man ein Jahr lang autofahren darf, wenn ein Fahrer mit einem gültigen Führerschein neben einem sitzt.
2007.11.22, 19:27
bi_die polnischen freunde
Mindestens ein Mal pro Jahr fuhr ich nun auch nach Polen meine alten Freunde besuchen.
Ab 1976 meist in den Pfingstferien, zuerst mit Christian und Susanne.
Auf der Autobahn Nürnberg-Berlin mit zwei kleinen Kindern und Durchreisevisum durch die D.D.R. nach Polen war das am Check-Point Hirschberg damals noch eine aufregende Angelegenheit.
Aus Angst vor Menschen- und anderen Schmugglern wurde an jedem Kontrollpunkt der Volkspolizei der Unterboden eines jeden Fahrzeugs mit großen fahrbaren Spiegeln kontrolliert.
Auch alle mitgeführten Geldbeträge mussten angegeben und nachgezählt werden.
Natürlich wurde auch das ganze Auto einschließlich Motorraum genau untersucht, und alle nicht angegebenen und unerlaubten Gegenstände konfisziert.
Wenn dann noch Durchreisevisum und alle Papiere in Ordnung waren, durfte man weiterfahren, nachdem man sich schriftlich verpflichtet hatte, die vorgesehene Durchreiseroute auf der Autobahn von Hirschberg über den Berliner Ring nach Frankfurt/Oder nicht zu verlassen. Auch die Durchreisezeit wurde überprüft, und wenn diese bei der Ausreise in Frankfurt/Oder den Kontrolleuren zu lang erschien, musste man nachweisen, was man so lange getan hatte.
In Polen atmete man dann tief auf, denn dort war ein so strenges staatliches Überwachungssystem unbekannt. Außerdem blühte und duftete dort zur Pfingstzeit überall der Flieder, an vielen Straßenrändern, wo er nicht, wie in wohlhabenden westlichen Ländern, als Unkraut vernichtet worden war.
Polen war damals noch ein sehr armes Land, kommunistisch regiert und mit russischer Besatzungsmacht.
Wir fuhren zum Bauernhof der Familie Manja in Groß Dammer, wo wir wieder wie gute Freunde aufgenommen wurden.
Bei unserer ersten Polenreise 1974 hatten wir die Familie Ceglarz kennen gelernt.
Sie wohnen in dem kleinen Dorf Klastawe an der Südostseite des ausgedehnten Neu Bentschener Bahnhofgeländes. Ihr Haüschen mit kleinem Vorgarten und altem Brunnen steht an der Durchgangstraße etwa 150 m neben der 300 Jahre alten kleinen Holzkirche, die ein evangelischer deutscher Graama Schrei des inneren Guten ls gestiftet hatte. Darum ein etwa 1 ha großer Hain mit uralten Eichen und einem Dutzend z.Tl. deutschen alten Gräbern.
Um ihr Haus gehört der Familie Ceglarz 1 ha Ackerland. Hinter ihrem Haus ist noch ein kleines Stück Rasen mit Hühnerstall, Garage, Nebengebäude und Hundehütte eingezäunt.
Alex, ein großer, freundlicher, ruhiger Mann, etwa 10 Jahre älter als ich, war Lokomotivführer und wegen Zuckerkrankheit Frührentner.
Er sprach gut Deutsch, ebenso wie seine Schwiegermutter, die mit schwerer Gicht bettlägerig war und in einer kleinen Kammer hinter dem Schlafzimmer lag.
Sie war Deutsche, mit einem Polen verheiratet, der schon gestorben war.
Ihre Tochter, Alexs Frau Lucy, ist etwa in meinem Alter und kann nur wenig Deutsch. Ihre Tochter Eva ging in Neu Bentschen zur Schule. Die Oma starb in den achtziger Jahren und Alex etwa 10 Jahre später.
Sein Hobby war Angeln.
Am Großen Naßletteler See hatte er seinen alten Holzkahn liegen und radelte fast jeden Tag die 15 km dorthin und ruderte dann stundenlang über den mehrere Kilometer langen See.
Wenn wir zu Besuch waren, fuhren wir natürlich mit dem Auto hin und nach ein bis zwei Stunden wieder zurück, egal, ob etwas angebissen hatte oder nicht.
Wenn er seinen Acker bestellte, borgte er sich von seinem Nachbarn einen großen Gaul und Christian und Susanne durften dann auch darauf reiten.-
Mein bester Freund in Polen war Dominik Manja, Celinas Mann.
Er sprach genauso gut Deutsch wie Alex und war noch vielseitiger interessiert als dieser.
Leider ist er vor fünf Jahren ganz plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben.
Das war schlimm für Celina, denn sie haben über 40 Jahre glücklich zusammen gelebt und als verwitwete Bauersfrau bekommt sie nur eine ganz geringe Altersrente.
Für ihren Sohn Peter mit Frau und vier Kindern hatten sie ein großes Wohnhaus im Dorf gebaut.
Vor einem Jahr ertrank Peter bei einem Wochenend-Badeausflug nach Misdroy auf Wollin in der Ostsee.
Ein großer Reisebus mit vielen Familien aus zwei Dörfern war nachts dorthin gefahren und man anmüsierte sich tagsüber am Strand und im Wasser. Nur wenige der Teilnehmer waren näher miteinander bekannt.
Um die Mittagszeit im hüfttiefen Wasser wurde plötzlich eine Frau kurz ohnmächtig . Alle kümmerten sich um sie und trugen sie an den Strand.
Erst eine halbe Stunde später bemerkte Peters Familie, dass er nicht mehr da war.
Man begann überall zu suchen, am Strand und im Wasser, aber ohne Erfolg.
Nachdem der Rettungsdienst einen Hubschrauber anforderte, entdeckte dieser etwa 700 m von der Unfallstelle entfernt im Wasser eine Hand. Sie gehörte dem toten Peter.-
Die beiden Töchter sind verheiratet.
Christina wohnt mit Mann und drei Kindern im Dorf in einer Wohnung auf dem Hof der Schwiegereltern.
Bozena mit zwei Kindern in einem Einfamilienhaus, das ihr Vater gebaut hatte, in Neu Bentschen. Ihr Mann Richard arbeitet schon seit vielen Jahren in einer Großgärtnerei bei Lemgo in Westfalen. Mit zwei Kollegen fahren sie jeden Sonntag abend im Auto dorthin und am Wochenende wieder nach Haus. Alle sprechen natürlich gut Deutsch.-
Der älteste Sohn Zbigniew ist Eisenbahnfeuerwehrmann.
Er hat immer 24 Stunden Dienst und 48 Stunden frei.
Er ist verheiratet mit der Tochter einer polnischen Flüchtlingsfamilie aus der Ukraine. Sie haben ein Grundstück im benachbarten Dorf Rogsen (Rogozne) bekommen, das vor über 200 Jahren von deutschen Bauern aus Franken gegründet und bis Kriegsende bewohnt war. Darauf haben sie hinter dem alten Bauernhaus, das teils zerstört war, ein neues großes Wohnhaus gebaut.
Im alten Stallgebäude hat sich der Zbigniew, gelernter Automechaniker, eine kleine Autowerkstatt eingebaut.
Er hat mit seiner Frau zwei Kinder, die zur Schule gehen.- Der jüngste Sohn Przemyslaw, Anfang 30 , hat vor einigen Jahren auch geheiratet und sie haben eine kleine Tochter. Sie wohnen mit der Oma im Haus, und Przemek ist nun der neue "Hausherr".
Er arbeitet als LKW-Fahrer, lange Zeit bei einem polnischen Unternehmen in einem Nachbarort, nun aber bei einer Berliner Firma, wohin er mit einigen Kollegen Sonntag abend mit seinem Pkw fährt und am Wochenende wieder nachhause. Während der Woche sind sie dann mit ihren Ladungen in ganz Westeuropa unterwegs.-
Dominik war ein kluger, rühriger Mann. Als Landwirt mit seinen 12 ha und etwas Wald war er längst nicht ausgelastet. Die Bauern in Groß Dammer hatten natürlich wie überall in Deutschland schon lange vor dem Krieg Traktoren.
Dominik war auch ein guter Mechaniker und Schweißer. Im ganzen Dorf reparierte er Trecker und erledigte Schweißarbeiten. Mit seinem Fiat fuhr er oft in die größeren Nachbarorte um Material und Ersatzteile zu holen.
Er war auch Löschwagenfahrer bei der Freiwilligen Feuerwehr.
So war er Kleinbauer und selbstständiger Kleinunternehmer.
Allerdings brauchte man in Polen dazu keine Gewerbescheine und sonstige Genehmigungen.-
Auf dem großen Dorf-Friedhof mit Kapelle an der Landstraße 500 m hinterm südöstlichen Ortsausgang , dicht an der alten deutsch-polnischen Grenze, sind unter großen Eichenbäumen zahlreiche Familiengräber sowie ein wuchtiger Gedenkstein mit den Namen von über 100 jungen und älteren Männern aus dem Ort, die als deutsche Soldaten in beiden Weltkriegen gefallen oder vermißt waren. -
Mitten im Ort am großen Teich steht im alten Eichen-Park ein in grauer Schloß-Bau aus dem vorigen Jahrhundert, der von der Gemeinde für Hochzeiten und andere Feste genutzt wird. Neben dem Teich haben die Dorf-Bewohner vor 20 Jahren eine neue Kirche in Gemeinschaftsarbeit gebaut und etwas später ebenso eine neue große Volksschule. (Gemeinschaftssinn bei den Familien und im ganzen Dorf mit knapp 1000 Einwohnern.)---
Ab 1976 meist in den Pfingstferien, zuerst mit Christian und Susanne.
Auf der Autobahn Nürnberg-Berlin mit zwei kleinen Kindern und Durchreisevisum durch die D.D.R. nach Polen war das am Check-Point Hirschberg damals noch eine aufregende Angelegenheit.
Aus Angst vor Menschen- und anderen Schmugglern wurde an jedem Kontrollpunkt der Volkspolizei der Unterboden eines jeden Fahrzeugs mit großen fahrbaren Spiegeln kontrolliert.
Auch alle mitgeführten Geldbeträge mussten angegeben und nachgezählt werden.
Natürlich wurde auch das ganze Auto einschließlich Motorraum genau untersucht, und alle nicht angegebenen und unerlaubten Gegenstände konfisziert.
Wenn dann noch Durchreisevisum und alle Papiere in Ordnung waren, durfte man weiterfahren, nachdem man sich schriftlich verpflichtet hatte, die vorgesehene Durchreiseroute auf der Autobahn von Hirschberg über den Berliner Ring nach Frankfurt/Oder nicht zu verlassen. Auch die Durchreisezeit wurde überprüft, und wenn diese bei der Ausreise in Frankfurt/Oder den Kontrolleuren zu lang erschien, musste man nachweisen, was man so lange getan hatte.
In Polen atmete man dann tief auf, denn dort war ein so strenges staatliches Überwachungssystem unbekannt. Außerdem blühte und duftete dort zur Pfingstzeit überall der Flieder, an vielen Straßenrändern, wo er nicht, wie in wohlhabenden westlichen Ländern, als Unkraut vernichtet worden war.
Polen war damals noch ein sehr armes Land, kommunistisch regiert und mit russischer Besatzungsmacht.
Wir fuhren zum Bauernhof der Familie Manja in Groß Dammer, wo wir wieder wie gute Freunde aufgenommen wurden.
Bei unserer ersten Polenreise 1974 hatten wir die Familie Ceglarz kennen gelernt.
Sie wohnen in dem kleinen Dorf Klastawe an der Südostseite des ausgedehnten Neu Bentschener Bahnhofgeländes. Ihr Haüschen mit kleinem Vorgarten und altem Brunnen steht an der Durchgangstraße etwa 150 m neben der 300 Jahre alten kleinen Holzkirche, die ein evangelischer deutscher Graama Schrei des inneren Guten ls gestiftet hatte. Darum ein etwa 1 ha großer Hain mit uralten Eichen und einem Dutzend z.Tl. deutschen alten Gräbern.
Um ihr Haus gehört der Familie Ceglarz 1 ha Ackerland. Hinter ihrem Haus ist noch ein kleines Stück Rasen mit Hühnerstall, Garage, Nebengebäude und Hundehütte eingezäunt.
Alex, ein großer, freundlicher, ruhiger Mann, etwa 10 Jahre älter als ich, war Lokomotivführer und wegen Zuckerkrankheit Frührentner.
Er sprach gut Deutsch, ebenso wie seine Schwiegermutter, die mit schwerer Gicht bettlägerig war und in einer kleinen Kammer hinter dem Schlafzimmer lag.
Sie war Deutsche, mit einem Polen verheiratet, der schon gestorben war.
Ihre Tochter, Alexs Frau Lucy, ist etwa in meinem Alter und kann nur wenig Deutsch. Ihre Tochter Eva ging in Neu Bentschen zur Schule. Die Oma starb in den achtziger Jahren und Alex etwa 10 Jahre später.
Sein Hobby war Angeln.
Am Großen Naßletteler See hatte er seinen alten Holzkahn liegen und radelte fast jeden Tag die 15 km dorthin und ruderte dann stundenlang über den mehrere Kilometer langen See.
Wenn wir zu Besuch waren, fuhren wir natürlich mit dem Auto hin und nach ein bis zwei Stunden wieder zurück, egal, ob etwas angebissen hatte oder nicht.
Wenn er seinen Acker bestellte, borgte er sich von seinem Nachbarn einen großen Gaul und Christian und Susanne durften dann auch darauf reiten.-
Mein bester Freund in Polen war Dominik Manja, Celinas Mann.
Er sprach genauso gut Deutsch wie Alex und war noch vielseitiger interessiert als dieser.
Leider ist er vor fünf Jahren ganz plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben.
Das war schlimm für Celina, denn sie haben über 40 Jahre glücklich zusammen gelebt und als verwitwete Bauersfrau bekommt sie nur eine ganz geringe Altersrente.
Für ihren Sohn Peter mit Frau und vier Kindern hatten sie ein großes Wohnhaus im Dorf gebaut.
Vor einem Jahr ertrank Peter bei einem Wochenend-Badeausflug nach Misdroy auf Wollin in der Ostsee.
Ein großer Reisebus mit vielen Familien aus zwei Dörfern war nachts dorthin gefahren und man anmüsierte sich tagsüber am Strand und im Wasser. Nur wenige der Teilnehmer waren näher miteinander bekannt.
Um die Mittagszeit im hüfttiefen Wasser wurde plötzlich eine Frau kurz ohnmächtig . Alle kümmerten sich um sie und trugen sie an den Strand.
Erst eine halbe Stunde später bemerkte Peters Familie, dass er nicht mehr da war.
Man begann überall zu suchen, am Strand und im Wasser, aber ohne Erfolg.
Nachdem der Rettungsdienst einen Hubschrauber anforderte, entdeckte dieser etwa 700 m von der Unfallstelle entfernt im Wasser eine Hand. Sie gehörte dem toten Peter.-
Die beiden Töchter sind verheiratet.
Christina wohnt mit Mann und drei Kindern im Dorf in einer Wohnung auf dem Hof der Schwiegereltern.
Bozena mit zwei Kindern in einem Einfamilienhaus, das ihr Vater gebaut hatte, in Neu Bentschen. Ihr Mann Richard arbeitet schon seit vielen Jahren in einer Großgärtnerei bei Lemgo in Westfalen. Mit zwei Kollegen fahren sie jeden Sonntag abend im Auto dorthin und am Wochenende wieder nach Haus. Alle sprechen natürlich gut Deutsch.-
Der älteste Sohn Zbigniew ist Eisenbahnfeuerwehrmann.
Er hat immer 24 Stunden Dienst und 48 Stunden frei.
Er ist verheiratet mit der Tochter einer polnischen Flüchtlingsfamilie aus der Ukraine. Sie haben ein Grundstück im benachbarten Dorf Rogsen (Rogozne) bekommen, das vor über 200 Jahren von deutschen Bauern aus Franken gegründet und bis Kriegsende bewohnt war. Darauf haben sie hinter dem alten Bauernhaus, das teils zerstört war, ein neues großes Wohnhaus gebaut.
Im alten Stallgebäude hat sich der Zbigniew, gelernter Automechaniker, eine kleine Autowerkstatt eingebaut.
Er hat mit seiner Frau zwei Kinder, die zur Schule gehen.- Der jüngste Sohn Przemyslaw, Anfang 30 , hat vor einigen Jahren auch geheiratet und sie haben eine kleine Tochter. Sie wohnen mit der Oma im Haus, und Przemek ist nun der neue "Hausherr".
Er arbeitet als LKW-Fahrer, lange Zeit bei einem polnischen Unternehmen in einem Nachbarort, nun aber bei einer Berliner Firma, wohin er mit einigen Kollegen Sonntag abend mit seinem Pkw fährt und am Wochenende wieder nachhause. Während der Woche sind sie dann mit ihren Ladungen in ganz Westeuropa unterwegs.-
Dominik war ein kluger, rühriger Mann. Als Landwirt mit seinen 12 ha und etwas Wald war er längst nicht ausgelastet. Die Bauern in Groß Dammer hatten natürlich wie überall in Deutschland schon lange vor dem Krieg Traktoren.
Dominik war auch ein guter Mechaniker und Schweißer. Im ganzen Dorf reparierte er Trecker und erledigte Schweißarbeiten. Mit seinem Fiat fuhr er oft in die größeren Nachbarorte um Material und Ersatzteile zu holen.
Er war auch Löschwagenfahrer bei der Freiwilligen Feuerwehr.
So war er Kleinbauer und selbstständiger Kleinunternehmer.
Allerdings brauchte man in Polen dazu keine Gewerbescheine und sonstige Genehmigungen.-
Auf dem großen Dorf-Friedhof mit Kapelle an der Landstraße 500 m hinterm südöstlichen Ortsausgang , dicht an der alten deutsch-polnischen Grenze, sind unter großen Eichenbäumen zahlreiche Familiengräber sowie ein wuchtiger Gedenkstein mit den Namen von über 100 jungen und älteren Männern aus dem Ort, die als deutsche Soldaten in beiden Weltkriegen gefallen oder vermißt waren. -
Mitten im Ort am großen Teich steht im alten Eichen-Park ein in grauer Schloß-Bau aus dem vorigen Jahrhundert, der von der Gemeinde für Hochzeiten und andere Feste genutzt wird. Neben dem Teich haben die Dorf-Bewohner vor 20 Jahren eine neue Kirche in Gemeinschaftsarbeit gebaut und etwas später ebenso eine neue große Volksschule. (Gemeinschaftssinn bei den Familien und im ganzen Dorf mit knapp 1000 Einwohnern.)---
2008.04.22, 16:35
--BI.--im Rheinland
Mitte April holten wir noch die 10.-12. Landung Brennholz in meinem Passat Variant (insgesamt also wohl eine kleine Lkw-Fuhre) aus dem Wald.-
Für jeweils zwei bis drei Tage fuhr ich mit meinem Auto zu einer Hauptversammlung, die ich meist mit Besuchen bei Freunden oder Verwandten verband.
Ende April war ich im Rheinland, wo ich eine alte Freundin meiner Mutter besuchte.
Schwester Hedwig lebte als pensionierte Diakonisse im Altersheim Haan bei Düsseldorf. Dort hatte sie ein kleines Apartment und sie trug auch noch die hellblaue Diakonissentracht mit weißgestärktem Kopfhäubchen.
Ich durfte immer in ihrem kleinen Schlafzimmer im frisch bezogenen großen Federbett übernachten, während sie auf dem Sofa im Wohnzimmer schlief.
Sie kochte auch immer ein schmackhaftes Abendessen für uns und danach sahen wir auf ihrem guten Fernseher die Abendnachrichten und dann Eiskunstlaufen.--
Am zweiten Mai, einem Freitag, fuhr ich nach Mainz zum Jahres- Treffen unserer kleinen Wickersdorfer Freundesgruppe, die nur noch aus 5 Mann bestand.
Nach Dom Besuch, Gutenberg Museum, Kupferberg Produktion und anderen Sehenswürdigkeiten, vor allem aber gemütliches Beisammensein beim gemeinsamen Essens, und für mich noch häufiges Fitnesstraining im hoteleigenen Schwimmbad, fuhr jeder am Sonntag abend wieder nachhause.-
Für jeweils zwei bis drei Tage fuhr ich mit meinem Auto zu einer Hauptversammlung, die ich meist mit Besuchen bei Freunden oder Verwandten verband.
Ende April war ich im Rheinland, wo ich eine alte Freundin meiner Mutter besuchte.
Schwester Hedwig lebte als pensionierte Diakonisse im Altersheim Haan bei Düsseldorf. Dort hatte sie ein kleines Apartment und sie trug auch noch die hellblaue Diakonissentracht mit weißgestärktem Kopfhäubchen.
Ich durfte immer in ihrem kleinen Schlafzimmer im frisch bezogenen großen Federbett übernachten, während sie auf dem Sofa im Wohnzimmer schlief.
Sie kochte auch immer ein schmackhaftes Abendessen für uns und danach sahen wir auf ihrem guten Fernseher die Abendnachrichten und dann Eiskunstlaufen.--
Am zweiten Mai, einem Freitag, fuhr ich nach Mainz zum Jahres- Treffen unserer kleinen Wickersdorfer Freundesgruppe, die nur noch aus 5 Mann bestand.
Nach Dom Besuch, Gutenberg Museum, Kupferberg Produktion und anderen Sehenswürdigkeiten, vor allem aber gemütliches Beisammensein beim gemeinsamen Essens, und für mich noch häufiges Fitnesstraining im hoteleigenen Schwimmbad, fuhr jeder am Sonntag abend wieder nachhause.-
bi_helfer beim umsiedeln
Wenn ich zuhause war, radelte ich im Sommer bei schönem Wetter häufig zum Oberndorfer Weiher, einem der wenigen im Regnitztal noch übrig gebliebenen Fischzuchtteiche, von denen es früher dort sehr viele gab. Neben einer Wiese war eine kleine Badestelle. Ich schwamm 15 bis 20 Minuten im Teich herum und radelte dann wieder nachhause.---
Am Donnerstag, dem 28. August, fuhr ich mittags mit meinem Auto nach Sulingen.
Dort wohnte noch die 65jährige Rentnerin, Frau Jana, die meine Tante Gretel in ihrer Wohnung bis zu deren Tod ein Jahr lang gepflegt hatte.
Sie selber war Deutsche, in Breslau mit einem Polen verheiratet gewesen, und konnte deswegen nach dem Krieg dort bleiben. Sie hatten zwei Töchter und einen Sohn. Nachdem ihr Mann gestorben war, heiratete sie in Breslau einen Italiener und beide kamen vor einigen Jahren zu ihrer Schwester nach Sulingen.
Die älteste Tochter war in Breslau mit einem Feldwebel verheiratet. Sie hatten zwei Kinder und wohnten in einem mehrstöckigen Haus direkt neben seiner Kaserne. Ihre geräumige Wohnung lag im zweiten Stock und vom Balkon aus konnte man den ganzen Kasernenhof überschauen.
Ich durfte immer bei ihnen übernachten, wenn ich in Breslau war, sah dann gerne zu, wenn im Hof Übungen stattfanden, was mich an meine Rekrutenzeit erinnerte.
Der jüngste Sohn war noch ledig, die zweite Tochter verheiratet, mit zwei kleinen Kindern.
Diese Familie hatte ich vor einem Jahr auf Wunsch der Mutter als Umsiedler nach Sulingen gebracht. Aber die Frau bekam Heimweh (und zuletzt Weinkrämpfe), sodass ich die Familie nun wieder nach Breslau zurückholte.-
Am Abend radelte ich in Sulingen noch zum Friedhof, wo meine Oma und Tante Gretel in einem Grab beerdigt waren. Am nächsten Morgen ging ich im städtischen Hallenbad schwimmen, wo die Frühaufsteher zwischen 6:30 Uhr und 7:30 Uhr das ganze Bad für sich alleine hatten, bevor die Schulkinder es stürmten.
Nach dem Frühstück noch einige Besorgungen und nach dem Mittagessen fuhren wir los über Nienburg zur Autobahn nach Hannover, über beide DDR Grenzübergänge (von der Berliner Autobahn Süd-Schleife Richtung Cottbus-Breslau) und waren abends im alten Zuhause der Familie, das von den Geschwistern schon vorbereitet worden war. Am Sonnabend blieb ich dann in Breslau, wo ich in den Familien großartig bewirtet und zum sightseeing in der erstklassig renovierten Innenstadt herumgeführt wurde.
Am Donnerstag, dem 28. August, fuhr ich mittags mit meinem Auto nach Sulingen.
Dort wohnte noch die 65jährige Rentnerin, Frau Jana, die meine Tante Gretel in ihrer Wohnung bis zu deren Tod ein Jahr lang gepflegt hatte.
Sie selber war Deutsche, in Breslau mit einem Polen verheiratet gewesen, und konnte deswegen nach dem Krieg dort bleiben. Sie hatten zwei Töchter und einen Sohn. Nachdem ihr Mann gestorben war, heiratete sie in Breslau einen Italiener und beide kamen vor einigen Jahren zu ihrer Schwester nach Sulingen.
Die älteste Tochter war in Breslau mit einem Feldwebel verheiratet. Sie hatten zwei Kinder und wohnten in einem mehrstöckigen Haus direkt neben seiner Kaserne. Ihre geräumige Wohnung lag im zweiten Stock und vom Balkon aus konnte man den ganzen Kasernenhof überschauen.
Ich durfte immer bei ihnen übernachten, wenn ich in Breslau war, sah dann gerne zu, wenn im Hof Übungen stattfanden, was mich an meine Rekrutenzeit erinnerte.
Der jüngste Sohn war noch ledig, die zweite Tochter verheiratet, mit zwei kleinen Kindern.
Diese Familie hatte ich vor einem Jahr auf Wunsch der Mutter als Umsiedler nach Sulingen gebracht. Aber die Frau bekam Heimweh (und zuletzt Weinkrämpfe), sodass ich die Familie nun wieder nach Breslau zurückholte.-
Am Abend radelte ich in Sulingen noch zum Friedhof, wo meine Oma und Tante Gretel in einem Grab beerdigt waren. Am nächsten Morgen ging ich im städtischen Hallenbad schwimmen, wo die Frühaufsteher zwischen 6:30 Uhr und 7:30 Uhr das ganze Bad für sich alleine hatten, bevor die Schulkinder es stürmten.
Nach dem Frühstück noch einige Besorgungen und nach dem Mittagessen fuhren wir los über Nienburg zur Autobahn nach Hannover, über beide DDR Grenzübergänge (von der Berliner Autobahn Süd-Schleife Richtung Cottbus-Breslau) und waren abends im alten Zuhause der Familie, das von den Geschwistern schon vorbereitet worden war. Am Sonnabend blieb ich dann in Breslau, wo ich in den Familien großartig bewirtet und zum sightseeing in der erstklassig renovierten Innenstadt herumgeführt wurde.
bi_bei den polnischen freunden
Am nächsten Morgen, Sonntag, den 31.8., verabschiedete ich mich nach dem Frühstück und fuhr über Trebnitz zu meinen Freunden nach Krotoschin.
Ich hatte sie vor zwei Jahren kennen gelernt, als ich von Breslau zu meinem Vetter Gunter in Michale fuhr. Gleich hinter Trebnitz stand ein junger Mann am Straßenrand und winkte mit dem Daumen.
Er war Student in Oppeln und wollte seine Eltern in Krotoschin besuchen. Der Vater, zwei Jahre jünger als ich, nach dem Krieg als Heimatvertriebener aus Lemberg hierher gekommen. Als polnischer Student erhielt er ein staatliche Beihilfe für sein Wirtschaftsstudium, währenddessen er auch ein halbjähriges Praktikum in USA absolvierte, und er spricht auch etwas Englisch. Seine Frau lernte er hier kennen.
Sie lebte auf einem polnischen Gutshof, der dann im Warthegau an deutsche Rücksiedler aus Russland übergeben wurde und sie arbeitete dort als Haushälterin weiter und lernte Deutsch.
Nach dem Studienabschluss wurde der Mann Offizier in der polnischen Armee und bekam nach seiner Entlassung einen Zuschuß für einen Hausbau, als er Leiter der staatlichen Wurst-Fabrik in Krotoschin geworden war.
Sie heirateten und bauten das zweistöckige Wohnhaus für sich und ihre zwei Kinder.
Die ältere Tochter hatte in Breslau deutsch studiert, und arbeitete dort als Englisch-Dozentin an der Uni. Sie hat inzwischen einen Arzt geheiratet, der nun als Oberarzt an einer großen Klinik in Militsch, 30 km von Krotoschin entfernt, angestellt ist. Sie haben zwei kleine Söhne und wohnen in einem Einfamilienhaus mit Garten neben der Klinik. Die Mutter war bis zu ihrer Pensionierung Laborantin in der Fabrik ihres Mannes.--
Obwohl ich wie immer unangemeldet kam, wurde ich freudig begrüßt und zum sonntäglichen Mittagessen eingeladen.
Nach dem Kaffeetrinken sagte ich wieder Adieu und fuhr über Gostyn und Wollstein in meine alte Heimat zu meinen Freunden Dominik und Alex und ihren Familien nach Groß Dammer und Klastawe.
Ich blieb dort aber nur über Nacht, da am Montag den 1. September für die Kinder Schulbeginn und viel zu tun war. Die Sommerferien in Polen dauern zweieinhalb Monate, und natürlich gibt es weniger andere Ferien.
Nach dem Frühstück fuhr ich also weiter über Posen und Bromberg zu meinen Freunden nach Susz (Rosenberg), wo ich wieder herzlich empfangen wurde und übernachten konnte.
Am nächsten Vormittag spazierte ich durch die Stadt zur nur knapp erstellt Badeanstalt am großen See, um dort zu schwimmen, und lief dann weiter am See entlang, durch den Park, in dem man noch die Verteidigungsgräben der deutschen Soldaten beim Rückzug vor den Russen sehen konnte, hinauf zum großen Backsteindom am Marktplatz, der früher evangelisch war und nun mit polnischen Priestern katholisch ist.
Nach dem Mittagessen fuhr ich dann über kleine Landstraßen etwa 30 km südwärts zur Enkelin Barbara und ihrem Mann Edek, die auf einem Gutshof bei einem kleinen Dorf in einem alten zweistöckigen Steinhaus mit großem Garten und ausgedehnten Stallgebäuden leben.
Der Hof liegt 3 km vom Ort entfernt, nur über einen schmalen Feldweg zu erreichen. Er gehört schon seit mehreren Generationen der Familie Jegowski, die als großbürgerliche Sippe in Thorn (Torun) zuhause ist.
300 Morgen hügeliges Land rund um den Hof gehören zu dem Anwesen, nur ein wenig Wald, sandiger Boden, auf dem qualitativ sehr gute Kartoffeln gedeihen. In den Ställen mästete Edek mit einem Knecht, der eine kleine Wohnung in den Stallgebäuden hatte, Schweine und Kälber mit seinem Getreide und Kartoffeln, bis sie verkaufsbereit waren. Zur Erntezeit hatte er meist ein oder zwei weitere Knechte auf dem Hof.-
Barbara hatte das alte deutsche Gymnasium in Deutsch- Eylau besucht, das nun polnisch war, aber Deutsch als erste Fremdsprache lehrte. Schon als Kind hatte sie von Mutter und Großmutter deutsch gelernt, kann also gut Deutsch sprechen, allerdings viel deutsche Worte vergessen. Edek spricht überhaupt nicht Deutsch.-
Sie haben zwei Söhne, Arthur und Tomek, die jeden Tag 4 km mit dem Auto zur Dorfschule gebracht werden mussten.-
Barbara wollte im Dachgeschoss ihres Hauses drei oder vier Schlafzimmer und einen gemütlichen Aufenthaltsraum für einen Erholungs-Aufenthalt deutscher Feriengäste in Natur und Einsamkeit einrichten, doch ich konnte ihr dazu keine fachkundige und ermutigende Beurteilung geben. Und wegen der schlechten Verkehrs Anbindung wurde ihr Projekt nie realisiert.
Ich durfte in einer gemütlichen kleinen Schlafkammer im Dachgeschoss übernachten und wurde eingeladen, noch einen Tag Sommerfrische bei der Familie zu genießen.
Ich sah ein wenig bei der Feld- und Stallarbeit zu und wanderte bei schönem Wetter auf dem kleinen Feldweg, der dann kaum noch für Pferdegespanne zu befahren war und irgendwo am Horizont zu einem anderen Dorf führte, weiter in eine kleine Senke bis zu einem See, aber kehrte dann zum Hof zurück. Weit und breit war kein anderes Haus zu sehen, nur am Feldweg in der anderen Richtung lag in einem Waldstück noch ein kleiner Bauernhof, der von einem Ehepaar mit zwei kleinen Kindern bewohnt war.-
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen verabschiedete ich mich und fuhr nochmal in Rosenberg bei Eltern und Oma vorbei.
Dann weiter über Kwidzyn mit der alten Ordensburg zur Weichsel , wo eine kleine Autofähre (Prom),groß genug für drei Pkw oder zwei Lieferwagen, über den Fluß fährt, ohne Motor, nur an einem langen starken Drahtseil die Strömung als Antriebskraft ausnutzt. Zwei Fährmänner bugsieren die Stahlschlaufen mit denen die Fähre am Seil hängt, mit großen Hanteln das jeweilige Vorderende zum gegenüberliegenden Ufer in die Strömung, so dass diese mit dem lose hängenden Hinterteil die ganze Fähre am Seil entlang Richtung anderes Ufer drückt. Die Überfahrt ist kostenlos, da die ganze Anlage ein Staatsbetrieb ist.-
Meine Fahrt ging weiter über Tuchola, wo in der Tucheler Heide mein Vater seine kleinen Sägewerke hatte, nach Kujan, wo ich ein paar Monate meine Lehrzeit verbrachte. Dort parkte ich mein Auto neben der kleinen Badestelle, wohl nur ein paar Enten im See schwammen, die aber wegflogen, als ich dasselbe tat. Dann noch ein kurzes Sonnenbad und ein Spaziergang über die Dorfstraße zum Sägewerk, das aber nicht mehr in Betrieb zu sein schien.
Die Autoreise ging weiter über Flatow nach Pila (Schneidemühl), der alten Hauptstadt des Regierungsbezirks Grenzmark Posen Westpreußen, über Pniewy (Pinneberg) und Tirschtiegel nach Groß Dammer, wo ich rechtzeitig zum Abendbrot auf dem Hof von Dominik und Celina, seiner Frau, eintraf.
Am Freitag, den 5.9., machte Dominik dann in seiner Garage an meinem Auto den Motor-Ölwechsel und eine Kontrolluntersuchung wie jedes Jahr.
Ich schaute wie immer zu, um mehr über die Innereien meines Autos zu lernen.
Nach dem Mittagessen radelte ich durch Neu Bentschen zum Kaffeetrinken zu meinen Freunden nach Klastawe. Dort spazierte ich dann noch zur kleinen Holzkirche, um die Renovierung des Innenraum zu bewundern, und am Dorfteich und Schlösschen vorbei.
Nach dem Abendbrot per Rad wieder nach Groß Dammer, wo Dominik am Fernseher deutsche Programme einstellte die dort gut zu empfangen sind, und in der Familie fast alle gut Deutsch können. Ich schlief wieder auf der Couch im Wohnzimmer. Am nächsten Morgen radelte ich um halb 7:00 Uhr morgens auf dem Feldweg die anderthalb Kilometer zum Waldrand und kletterte dort auf den unbesetzten Hochzsitz der i Jäger, von wo aus man eine weite Fernsicht nach Osten über die Felder bis zum Dorf hat.
Nach dem Frühstück fuhr ich mit dem Auto über Klastawe, um auch Alex und seiner Familie Aufwiedersehen zu sagen nach Bomst (Babimost), 6 km südlich von Neu Bentschen. Dort wohnte noch die alte Schneiderin meiner Mutter, Frau Stefanowski, eine Deutsche, die mit einem Polen verheiratet war, an der Hauptstraße in einem der einstöckigen Doppelhäuser, wie sie dort in den kleinen Städten üblich waren. Er war aber schon gestorben. Diese Häuser waren natürlich nur sehr einfach mit winzigen Räumen gebaut. Sie freute sich sehr, wenn ich sie besuchen kam, da sie sich mit mir auf Deutsch über die alten Zeiten unterhalten konnte.
Nach zwei Stunden fuhr ich weiter über Neusalz (Nova Sol) nach Breslau zu meinen jungen Freunden. Dort wurde ich wieder herzlich empfangen und bewirtet, lud einige Dinge für die Mutter in mein Auto und startete am Sonntag, den 7.9., nach dem Mittag essen, zurück nach Deutschland, über die Autobahn nach Cottbus, Berliner Ring, nach Hannover, dann Landstraße über Nienburg nach Sulingen zu den Eltern.
Montag früh besuchte ich wieder die Schwimmhalle und nach einem guten Frühstück und herzlichem Adieu, ging es um 11:00 Uhr über die Landstraße nach Minden und die Autobahn über Paderborn-Kassel wieder heimwär. Als ich hinter der Ausfahrt Erlangen West am Dechsendorfer Weiher vorbeifuhr, war es erst 17:30 Uhr und noch sehr heiß und ich hatte im Auto geschwitzt, obwohl ich die Dachluke und alle Fenster offen hatte. Also ging ich an der Badeanstalt nochmal schwimmen, bevor ich die letzten 7 km nachhause fuhr.---
Ich hatte sie vor zwei Jahren kennen gelernt, als ich von Breslau zu meinem Vetter Gunter in Michale fuhr. Gleich hinter Trebnitz stand ein junger Mann am Straßenrand und winkte mit dem Daumen.
Er war Student in Oppeln und wollte seine Eltern in Krotoschin besuchen. Der Vater, zwei Jahre jünger als ich, nach dem Krieg als Heimatvertriebener aus Lemberg hierher gekommen. Als polnischer Student erhielt er ein staatliche Beihilfe für sein Wirtschaftsstudium, währenddessen er auch ein halbjähriges Praktikum in USA absolvierte, und er spricht auch etwas Englisch. Seine Frau lernte er hier kennen.
Sie lebte auf einem polnischen Gutshof, der dann im Warthegau an deutsche Rücksiedler aus Russland übergeben wurde und sie arbeitete dort als Haushälterin weiter und lernte Deutsch.
Nach dem Studienabschluss wurde der Mann Offizier in der polnischen Armee und bekam nach seiner Entlassung einen Zuschuß für einen Hausbau, als er Leiter der staatlichen Wurst-Fabrik in Krotoschin geworden war.
Sie heirateten und bauten das zweistöckige Wohnhaus für sich und ihre zwei Kinder.
Die ältere Tochter hatte in Breslau deutsch studiert, und arbeitete dort als Englisch-Dozentin an der Uni. Sie hat inzwischen einen Arzt geheiratet, der nun als Oberarzt an einer großen Klinik in Militsch, 30 km von Krotoschin entfernt, angestellt ist. Sie haben zwei kleine Söhne und wohnen in einem Einfamilienhaus mit Garten neben der Klinik. Die Mutter war bis zu ihrer Pensionierung Laborantin in der Fabrik ihres Mannes.--
Obwohl ich wie immer unangemeldet kam, wurde ich freudig begrüßt und zum sonntäglichen Mittagessen eingeladen.
Nach dem Kaffeetrinken sagte ich wieder Adieu und fuhr über Gostyn und Wollstein in meine alte Heimat zu meinen Freunden Dominik und Alex und ihren Familien nach Groß Dammer und Klastawe.
Ich blieb dort aber nur über Nacht, da am Montag den 1. September für die Kinder Schulbeginn und viel zu tun war. Die Sommerferien in Polen dauern zweieinhalb Monate, und natürlich gibt es weniger andere Ferien.
Nach dem Frühstück fuhr ich also weiter über Posen und Bromberg zu meinen Freunden nach Susz (Rosenberg), wo ich wieder herzlich empfangen wurde und übernachten konnte.
Am nächsten Vormittag spazierte ich durch die Stadt zur nur knapp erstellt Badeanstalt am großen See, um dort zu schwimmen, und lief dann weiter am See entlang, durch den Park, in dem man noch die Verteidigungsgräben der deutschen Soldaten beim Rückzug vor den Russen sehen konnte, hinauf zum großen Backsteindom am Marktplatz, der früher evangelisch war und nun mit polnischen Priestern katholisch ist.
Nach dem Mittagessen fuhr ich dann über kleine Landstraßen etwa 30 km südwärts zur Enkelin Barbara und ihrem Mann Edek, die auf einem Gutshof bei einem kleinen Dorf in einem alten zweistöckigen Steinhaus mit großem Garten und ausgedehnten Stallgebäuden leben.
Der Hof liegt 3 km vom Ort entfernt, nur über einen schmalen Feldweg zu erreichen. Er gehört schon seit mehreren Generationen der Familie Jegowski, die als großbürgerliche Sippe in Thorn (Torun) zuhause ist.
300 Morgen hügeliges Land rund um den Hof gehören zu dem Anwesen, nur ein wenig Wald, sandiger Boden, auf dem qualitativ sehr gute Kartoffeln gedeihen. In den Ställen mästete Edek mit einem Knecht, der eine kleine Wohnung in den Stallgebäuden hatte, Schweine und Kälber mit seinem Getreide und Kartoffeln, bis sie verkaufsbereit waren. Zur Erntezeit hatte er meist ein oder zwei weitere Knechte auf dem Hof.-
Barbara hatte das alte deutsche Gymnasium in Deutsch- Eylau besucht, das nun polnisch war, aber Deutsch als erste Fremdsprache lehrte. Schon als Kind hatte sie von Mutter und Großmutter deutsch gelernt, kann also gut Deutsch sprechen, allerdings viel deutsche Worte vergessen. Edek spricht überhaupt nicht Deutsch.-
Sie haben zwei Söhne, Arthur und Tomek, die jeden Tag 4 km mit dem Auto zur Dorfschule gebracht werden mussten.-
Barbara wollte im Dachgeschoss ihres Hauses drei oder vier Schlafzimmer und einen gemütlichen Aufenthaltsraum für einen Erholungs-Aufenthalt deutscher Feriengäste in Natur und Einsamkeit einrichten, doch ich konnte ihr dazu keine fachkundige und ermutigende Beurteilung geben. Und wegen der schlechten Verkehrs Anbindung wurde ihr Projekt nie realisiert.
Ich durfte in einer gemütlichen kleinen Schlafkammer im Dachgeschoss übernachten und wurde eingeladen, noch einen Tag Sommerfrische bei der Familie zu genießen.
Ich sah ein wenig bei der Feld- und Stallarbeit zu und wanderte bei schönem Wetter auf dem kleinen Feldweg, der dann kaum noch für Pferdegespanne zu befahren war und irgendwo am Horizont zu einem anderen Dorf führte, weiter in eine kleine Senke bis zu einem See, aber kehrte dann zum Hof zurück. Weit und breit war kein anderes Haus zu sehen, nur am Feldweg in der anderen Richtung lag in einem Waldstück noch ein kleiner Bauernhof, der von einem Ehepaar mit zwei kleinen Kindern bewohnt war.-
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen verabschiedete ich mich und fuhr nochmal in Rosenberg bei Eltern und Oma vorbei.
Dann weiter über Kwidzyn mit der alten Ordensburg zur Weichsel , wo eine kleine Autofähre (Prom),groß genug für drei Pkw oder zwei Lieferwagen, über den Fluß fährt, ohne Motor, nur an einem langen starken Drahtseil die Strömung als Antriebskraft ausnutzt. Zwei Fährmänner bugsieren die Stahlschlaufen mit denen die Fähre am Seil hängt, mit großen Hanteln das jeweilige Vorderende zum gegenüberliegenden Ufer in die Strömung, so dass diese mit dem lose hängenden Hinterteil die ganze Fähre am Seil entlang Richtung anderes Ufer drückt. Die Überfahrt ist kostenlos, da die ganze Anlage ein Staatsbetrieb ist.-
Meine Fahrt ging weiter über Tuchola, wo in der Tucheler Heide mein Vater seine kleinen Sägewerke hatte, nach Kujan, wo ich ein paar Monate meine Lehrzeit verbrachte. Dort parkte ich mein Auto neben der kleinen Badestelle, wohl nur ein paar Enten im See schwammen, die aber wegflogen, als ich dasselbe tat. Dann noch ein kurzes Sonnenbad und ein Spaziergang über die Dorfstraße zum Sägewerk, das aber nicht mehr in Betrieb zu sein schien.
Die Autoreise ging weiter über Flatow nach Pila (Schneidemühl), der alten Hauptstadt des Regierungsbezirks Grenzmark Posen Westpreußen, über Pniewy (Pinneberg) und Tirschtiegel nach Groß Dammer, wo ich rechtzeitig zum Abendbrot auf dem Hof von Dominik und Celina, seiner Frau, eintraf.
Am Freitag, den 5.9., machte Dominik dann in seiner Garage an meinem Auto den Motor-Ölwechsel und eine Kontrolluntersuchung wie jedes Jahr.
Ich schaute wie immer zu, um mehr über die Innereien meines Autos zu lernen.
Nach dem Mittagessen radelte ich durch Neu Bentschen zum Kaffeetrinken zu meinen Freunden nach Klastawe. Dort spazierte ich dann noch zur kleinen Holzkirche, um die Renovierung des Innenraum zu bewundern, und am Dorfteich und Schlösschen vorbei.
Nach dem Abendbrot per Rad wieder nach Groß Dammer, wo Dominik am Fernseher deutsche Programme einstellte die dort gut zu empfangen sind, und in der Familie fast alle gut Deutsch können. Ich schlief wieder auf der Couch im Wohnzimmer. Am nächsten Morgen radelte ich um halb 7:00 Uhr morgens auf dem Feldweg die anderthalb Kilometer zum Waldrand und kletterte dort auf den unbesetzten Hochzsitz der i Jäger, von wo aus man eine weite Fernsicht nach Osten über die Felder bis zum Dorf hat.
Nach dem Frühstück fuhr ich mit dem Auto über Klastawe, um auch Alex und seiner Familie Aufwiedersehen zu sagen nach Bomst (Babimost), 6 km südlich von Neu Bentschen. Dort wohnte noch die alte Schneiderin meiner Mutter, Frau Stefanowski, eine Deutsche, die mit einem Polen verheiratet war, an der Hauptstraße in einem der einstöckigen Doppelhäuser, wie sie dort in den kleinen Städten üblich waren. Er war aber schon gestorben. Diese Häuser waren natürlich nur sehr einfach mit winzigen Räumen gebaut. Sie freute sich sehr, wenn ich sie besuchen kam, da sie sich mit mir auf Deutsch über die alten Zeiten unterhalten konnte.
Nach zwei Stunden fuhr ich weiter über Neusalz (Nova Sol) nach Breslau zu meinen jungen Freunden. Dort wurde ich wieder herzlich empfangen und bewirtet, lud einige Dinge für die Mutter in mein Auto und startete am Sonntag, den 7.9., nach dem Mittag essen, zurück nach Deutschland, über die Autobahn nach Cottbus, Berliner Ring, nach Hannover, dann Landstraße über Nienburg nach Sulingen zu den Eltern.
Montag früh besuchte ich wieder die Schwimmhalle und nach einem guten Frühstück und herzlichem Adieu, ging es um 11:00 Uhr über die Landstraße nach Minden und die Autobahn über Paderborn-Kassel wieder heimwär. Als ich hinter der Ausfahrt Erlangen West am Dechsendorfer Weiher vorbeifuhr, war es erst 17:30 Uhr und noch sehr heiß und ich hatte im Auto geschwitzt, obwohl ich die Dachluke und alle Fenster offen hatte. Also ging ich an der Badeanstalt nochmal schwimmen, bevor ich die letzten 7 km nachhause fuhr.---
GKW,a
Am letzten Samstag, dem 6. September, wurde endlich die Ausstellung GKW,a in Bonn in der Galerie E105 eröffnet..
Ein Riesenspass und ein wirklich schöner Abend.
Die passenden Fotos dazu gibts bald, wahrscheinlich morgen!
Last Saturday the exhibition GKW,a was finally opened! What a fun night, it was really nice and we enjoyed the evening a lot!
Pictures of the opening will follow really really soon, until then:
E105
Ein Riesenspass und ein wirklich schöner Abend.
Die passenden Fotos dazu gibts bald, wahrscheinlich morgen!
Last Saturday the exhibition GKW,a was finally opened! What a fun night, it was really nice and we enjoyed the evening a lot!
Pictures of the opening will follow really really soon, until then:
E105
MT and the movies
In dieser Woche filmte Jo B. Hardt seinen sagenumwobenen Diplomkurzfilm,
MT kümmerte sich um Kostüm und Maske und war deshalb auch beim Dreh dabei.
Die Premiere wird voraussichtlich Ende Oktober stattfinden, wir werden berichten!
Bilder vom Dreh gibts HIER
This week Jo B. Hardt shot his already legendary short to finish his university career ancd receive his diploma. MT took care of costumes and make up. So we were around during the whole shooting. The screening will be happening end of October, we'll let you know what happened!
Pictures of the shooting can be seen HERE
MT kümmerte sich um Kostüm und Maske und war deshalb auch beim Dreh dabei.
Die Premiere wird voraussichtlich Ende Oktober stattfinden, wir werden berichten!
Bilder vom Dreh gibts HIER
This week Jo B. Hardt shot his already legendary short to finish his university career ancd receive his diploma. MT took care of costumes and make up. So we were around during the whole shooting. The screening will be happening end of October, we'll let you know what happened!
Pictures of the shooting can be seen HERE
2008.09.15, 18:24
Neues vom Teppich - News from the tapestry
wie versprochen jetzt die Bilder zur Ausstellungseröffnung letztes Wochenende in Bonn - unser Farbenfest mitten im weißen Plastecocon
as announced earlier here come the pictures! our colour manifest in the white plastic cocon
ausserdem:
gleich im ersten bild mittig rechts: ein tischgestell von 45kilo
center/ right in the first picture a new table base done by 45kilo




as announced earlier here come the pictures! our colour manifest in the white plastic cocon
ausserdem:
gleich im ersten bild mittig rechts: ein tischgestell von 45kilo
center/ right in the first picture a new table base done by 45kilo




2008.09.19, 18:54
Lisa rockt in ihrem Mädchentraum
Auf der Ausstellungseröffnung der GKW,a Ausstellung zeigt Künstlerin und Kuratorin Lisa Dinges viel Bein in ihrem Mädchentraum.
Wir sagen: Daumen hoch für Lisa!
At the night of the opening of GKW,a exhibition at Bonn artist and curator Lisa Dinges shows some leg wearing her very own Mädchentraum.
We say: Thumbs up for Lisa!



Wir sagen: Daumen hoch für Lisa!
At the night of the opening of GKW,a exhibition at Bonn artist and curator Lisa Dinges shows some leg wearing her very own Mädchentraum.
We say: Thumbs up for Lisa!












