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»cellphone movie«
2006.02.08, 18:45
Sebastian Gerbert: Übertragung
Filmtitel: Übertragung
Regie, Kamera: Sebastian Gerbert
Teil 1 aus einer Serie von 3 Filmen entstanden in Anlehnung an Oskar Fischingers „R1- ein Formenspiel".
2006.02.08, 18:47
Anne Gorke: Germany - This Year´s Home of the Worldcup
Germany - Home Of The Soccer
Regie: Anne Gorke
Kamera und Schnitt: Anne Gorke, Christian Werner
Mein prinzipielles Anliegen war, einen Handyfilm zu produzieren, der, entsprechend seinem Medium, eine ganz klare und einfache Botschaft vermittelt, ohne großen künstlerischen SchnickSchnack. Da die Qualität der meisten Handys hinsichtlich Film und Fotografie nicht so überwältigend ist. Da die Zeit sehr knapp ist. Da das Display sehr klein ist.
Deshalb: kleine Fußballer vom Kickertisch als diskreter Hinweis auf den
Sommer.
2006.02.08, 18:54
Julia Kosog: Ich sehe was, was Du nur hörst
Mein Film heißt: Ich sehe was, was Du nur hörst
Er ist von: Julia Kosog
Interessante Handyeigenschaft (Solarisation) trifft kleinen Fernseher, der alle 4 Sekunden ins Zappingfieber gerät. Eine Verschmelzung zu neuer Farb - und Geräuschkomposition.
2006.02.09, 10:55
Anke Staciwa: Diashow
2006.02.08, 18:07
Wendy Dettmann: Elmsfeuer
Filmtitel: Elmsfeuer
Regie: Wendy Dettmann
Musik: Alexander Rutz
11 g Bariumnitratpulver, 10 g Aluminiumpulver, 5 g grobes Eisenpulver und 3 g Stärke.
2006.02.08, 18:57
Jasmin Meerhoff: Immobile
Titel: Immobile
Regie/Kamera/Schnitt: Jasmin Meerhoff
Schauspieler: Marine Francois
Musik: Miskate ?Strange String (www.foundsoundrecords.com)
Nimmt man sie überhaupt noch wahr, die Telefonzelle? Bevor sie ganz ausgestorben ist, sollte sie doch noch mal festgehalten werden ?auf einem Handy! Von außen völlig unbeweglich, wie sie so dasteht. Aber drinnen kann doch viel passieren!?
2006.02.08, 18:58
Thomas Mudrich: Pixelman´s Dance
Idee/Schauspieler/Regie: Thomas Mudrich
Kamera: Franka Sachse
Dieser Film ist eine Außeinandersetzung mit dem Medium Handykamera und dessen Auflösung. Diese besagte Auflösung reduziert jedes Objekt im extremsten Fall bis auf ein einziges Pixel, mag es eine Blume oder ein Hochhaus gewesen sein. Aufgenommene Dinge werden zu verwürfelten, kantigen "Tetris-Figuren", die anmuten, als seien sie aus einem Videospiel entlaufen. Sie vereinen die Ästhetik der realen Bewegung mit der Kühle einer Welt, die aus Quadraten besteht.
Lassen wir das Leben in diese kalte Welt eindringen... lassen wir die Puppen tanzen.
2006.02.08, 18:55
Laura Machutta: Vorgestern
Idee und Umsetzung: Laura Machutta
Mein Handy- Film "Vorgestern" ist ein kleines Experiment für mich gewesen. Auf einem Sonntags- Spaziergeng filmte ich einen vereisten Brunnen und spielte anschließend mit einem Konvertierungsprogramm rum. Durch einige Video - Handy-Konvertierungen sind die Bilder entstanden, anschließend habe ich den Ton bearbeitet und daruntergelegt. Ein Spiel mit Bild und Ton, ohne viel darüber nachzudenken, entstanden vorgestern...
2006.02.09, 10:54
Franka Sachse: Südlicht
Filmtitel: Südlicht
Idee, Regie, Kamera, Postproduktion: Franka Sachse
Entstehung des Filmes: Auf der Suche nach geeigneten Stoff für einen Handyfilm, stieß ich auf ein eigenartiges, jedoch wunderbares Phänomen. Richtete ich die Linse meiner Handykamera auf einen weißen Bildschirm, entstanden organisch wabernde Linienformationen, die sich selbstständig bewegten und diverse Farbigkeiten hatten. Diese Eigenschaft nutzte ich und verstärkte sie noch durch eine Überlagerung mehrerer solcher Videosequenzen. Der Film und all seine Eigenschaften (Bewegung in den Bildern, Farbigkeit, Formen) entstand also fast ohne mein Zutun nur durch die Interaktion meiner Handykamera und meines Bildschirmes.
Bedeutung des Film: Mein Ziel war es, die Beschaffenheit und Fehlbarkeit der Handykamera selbst zum Thema zu machen und ihre Schwächen zu Stärken zu wandeln, ja sozusagen die Poesie der Unvollkommenheit zu entdecken.
2006.02.09, 10:52
Jens Rudolph: Der Wartende. Die Spielende. Der Gehende.
Experimenteller Essayfilm, 6:13 Minuten
Stimme: Susann Hempel
Regie, Kamera, Text, Schnitt: Jens Rudolph
»Der Wartende. Die Spielende. Der Gehende.« spielt mit der Asynchronität von Bild und Ton. Intuitiv, auf Super 8, fotografierte Aufnahmen, die meine Empfindungen einer Reise von Estland über Lettland nach Litauen widerspiegeln, prallen auf eine imaginierte, mit einem analogen Diktiergerät aufgezeichnete Geschichte, die in New York spielt.
Zwei unterschiedliche und doch wieder gleiche Welten prallen aufeinander. Unterschiedlich, weil die Geschichte der Staatsform ungleicher nicht sein könnte und gleich, weil im Baltikum nach dem Wechsel des Systems und der Loslösung von Russland der amerikanische Lebensweg in vielerlei Hinsicht nachgeahmt und verinnerlicht wird.
